| wenn ich groß bin, werde ich erwachsen |
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Montag, 28. März 2005
schaut mal alle was meine süße jetzt macht....müsst dann alle ihr buch kaufen, sonst...
bianca, 11:36h
Zur Geschichte
Meine Geschichte „Verräter“ spielt in einem unbestimmten Zeitraum der Gegenwart bis zur sehr nahen Zukunft, was der aufmerksame Leser aus der Soldatenausrüstung und der Kleidung schließen kann. Der Inhalt dreht sich um zwei Schwestern, Amelia und Jlljane, die zur Kriegszeit in einem besetzten und überwachtem Gebiet leben. Der Stadtteil in dem die Geschichte spielt, hat bereits sehr unter dem Krieg gelitten: viele Häuser sind eingestürzt oder teilweise beschädigt, die Straßen sind schlammig und schmutzig, Ungeziefer ist überall zu finden. Auch an richtiger Nahrung fehlt es teilweise, denn diese muss teuer gekauft oder geschmuggelt werden. Amelia und Jlljane hatten viel Glück und konnten in dem mehrstöckigen Haus von Neil unterkommen, der eine Rebellentruppe anführt und gegen die Besatzer kämpft. Amelia ist die ältere Schwester (16 Jahre) und hilft Neil und seiner Truppe, in dem sie Beutel näht, die als Wurfbomben zum Einsatz kommen. Jlljane, 12 Jahre, hilft ebenfalls und ist ständig mit Botschaften unterwegs. Sie kennt die Straßen und Gassen sehr gut. Durch sie wird Kontakt zu den anderen Rebellen gehalten und Aktionen organisiert. Für diese Dienste bekommen die beiden Schwestern ein Zimmer und was zu Essen. Neil ist ebenfalls ein wichtiger Charakter für die Geschichte, da er ja der Rebellenführer ist und im versteckten Keller des Hauses das Hauptquartier hat. Doch den wichtigsten Teil übernimmt eine eher unauffällige Figur, nämlich die Streuner-Katze, um die sich Jlljane und Amelia kümmern. Sie hört auf den einfachen Namen „Mieze“, wodurch sie für den Leser noch etwas dezenter wird. Sie wendet zum Schluss die ganze Handlung zu einem tragischen Ende. Die Gegenseite, also die Besatzer, sind nur teilweise zu sehen, immer nur als Soldaten. Sie tragen alle Ganz-Kopf-Helme, die ihre Gesichter verstecken, somit ihre Herkunft nicht verraten und dadurch auch übermächtiger wirken. Sie stellen keine einzelnen Gegner dar, sondern einfach eine „Macht“, die die Protagonisten immerzu bedroht. Der Name der Geschichte verrät bereits, um welches Thema es sich in der Geschichte selbst dreht: Verräter. Der Leser soll hiermit aber auf eine falsche Spur geschickt werden, denn durch die von den Charakteren angesprochenen Themen wird er glauben, dass es bei den Rebellen irgendwo einen Verräter gibt. Er könnte sogar zu dem Schluss kommen, dass Jlljane die Verräterin ist, da die Soldaten immer dort eingreifen, wo sie gerade gewesen ist oder ihre Botschaften bringen muss. Wenn jedoch am Schluss das Haus der Rebellen gestürmt wird, die Schwestern sich in einem Geheimversteck in der Wand verstecken, aber von der Katze verraten werden, stellt sich heraus, dass der Titel sich eigentlich auf die kleine Mieze bezieht. Tabellarische Infos: Die Autorin: Irina Frisorger, kurz „Rin“ Karlsbader-Str. 18 67433 Neustadt a. d. Weinstraße Geboren: 5. September 1981, im Alma-Ata (Kasachstan) Schule: 1999: Mittlere Reife, mit Auszeichnung im Bereich „musische Künste“ für meine Zeichnungen Ausbildung: 2001: Staatl. gepr. Medien-Assistentin Vorr. 2006: staatl. gepr. Grafik-Designerin Genre der Kurzgeschichte: Drama Zielgruppe: Mangaleser ab einem Alter von ca. 16, die eher Interesse an ernsten Geschichten zeigen „erwachsene“ Leserschaft ... link (0 comments) ... comment how to kill your family...oder osterküche
bianca, 11:34h
Creme Queimado
Milchsüssspeise Zutaten für 4 Personen 1 l Milch, 600 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, Zucker zum Bestreuen Zubereitung Alle Zutaten vermischen und auf kleiner Flamme unter ständigem Rühren kochen, bis der Boden des Topfes sichtbar wird. Die Masse in eine flache Keramikform füllen und über Nacht in den Kühlschrank stellen, danach mit Zucker bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad Oberhitze karamellisieren, anschliessend sofort in der Form servieren. Pudim Abade di Priscos Milchpudding Zutaten für 6 Personen 1 Schale Milch, 1 Schale Zucker, 1 Zimtrinde, 200 g grüner Speck, abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone, 2 Eigelb, 4 ganze Eier, 4 cl Portwein Zubereitung 1 Esslöffel Wasser mit 2/3 des Zuckers verrühren und in einem Topf bei mittlerer Hitze mit Zitronenschale, Zimtrinde und dem Speck karamellisieren, den Topf gelegentlich rütteln, um die Masse besser zu vermischen. Wenn der Schmelzvorgang beendet und die Sauce karamellbraun ist, Zimtrinde, Zitronenschale und Speck herausnehmen und Boden und Wände einer Puddingform mit der Sauce überziehen. Die Eier mit der Milch, dem restlichen Zucker und Portwein mit einem Handmixer verrühren und in die Puddingform füllen. Den Milchpudding im Wasserbad bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen 1 1/2 Stunden garen, herausnehmen und nach dem Erkalten stürzen. Torta de Viana Biskuitroulade mit Eiercreme Zutaten für 1 Backblech Biskuitteig: 27 Eigelb, 8 Eiweiss, 380 g Zucker, 200 g Mehl Eiercreme: 300 g Zucker, 1 Schale Wasser, 100 g Reismehl, 12 Eigelb Zubereitung Die Eigelb und Eiweiss mit dem Zucker ca. 30 Minuten mit der Schneerute schaumig schlagen, danach das gesiebte Mehl vorsichtig unterheben. Den Teig auf ein mit Backtrennpapier ausgelegtes Backblech streichen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 40 Minuten backen. Inzwischen für die Creme den Zucker mit 1 Schale Wasser erhitzen, bis er von einem Holzlöffel in dicken Fäden herunterläuft, danach das Reismehl dazusieben und die Masse solange rühren, bis der Boden des Topfes sichtbar wird und vom Herd nehmen. Die Eigelb ca. 2 Minuten schaumig schlagen, durch ein feines Sieb giessen und zu dem Zucker-Mehl-Gemisch geben. Die Masse nochmals erwärmen und gut rühren, bis wieder der Boden des Topfes sichtbar wird. Das fertige Biskuit noch am Backblech mit der Creme bestreichen, mit Hilfe des Backpapiers zu einer Roulade rollen und mit Puderzucker bestreuen. Calabaza Frità Frittierter Kürbis Nicht nur Essen, auch Kochen kann eine sehr sinnliche Sache sein, wenn man so wie Pablo allen Zutaten die grösste Sorgfalt angedeihen lässt, indem man sie getrennt und nacheinander gart, um das Optimale aus jedem Lebensmittel herauszuholen. Zutaten für 6 Personen 2,5 kg Kürbis (z.B. Hokkaido), 250 ml Olivenöl, 200 ml Weisswein, 200 ml Wasser, 2 getrocknete Paprikaschoten, ersatzweise 3 frische Paprikaschoten, 5 Knoblauchzehen, 2 Hühnerlebern, 2 hartgekochte Eier, 50 g ungeschälte Mandeln, 1 gehäufter Essl. Pinienkerne, 1 grosse Scheibe Weissbrot, 1 Prise Salz, 1 Prise Oregano, Cayennepfeffer, Zubereitung Den Kürbis längs in schmale Streifen schneiden, Kerne abkratzen, Kürbisfleisch von der harten Aussenhaut lösen und in 5 cm breite Stücke schneiden. Die Kürbisfleischstücke in 150 ml Olivenöl auf mittlerer Hitze kurz anschwitzen. Wein und Wasser angiessen, Pfanne schliessen und auf kleiner Hitze etwa 30 bis 40 Min. dünsten, bis die Kürbisstücke weich sind. Paprikaschoten aufbrechen, Samen herauskratzen, Schoten in breite Streifen schneiden. Hühnerleber in 2 cm dicke Stücke scheiden. Das restliche Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Nacheinander die Knoblauchzehen, die Mandeln, die Pinienkerne, die Brotscheibe, den Paprika und die Hühnerleber auf mittlerer Flamme kurz anbraten. Knoblauch, Mandeln, Pinienkerne, Brot und getrocknete Paprika sollten leicht gebräunt sein, die Mandeln ihren charakteristischen Röstgeruch verströmen. Frische Paprika sollte weich sein, die Leber durchgegart. In einen Mörser geben und zerstossen, wobei man Salz, Oregano und etwas Cayennepfeffer zugibt. Unter die Kürbisscheiben heben und noch 5 Min. auf kleiner Flamme ziehen lassen. Mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken. Mit Weissbrot servieren. Tipp Einen einwandfreien Kürbis erkennen Sie an der festen, relativ matten Schale, die keine Druckstellen und bräunliche Flecken aufweisen sollte. Er sollte schwer in der Hand liegen. Ein Rest des Stils verzögert das Austrocknen und ist ein weiteres Qualitätsmerkmal. Herausgekratzte Kürbiskerne waschen, dann trocknen oder rösten (mit/ohne Salz) als Knabberei für Ihre Tapatafel. Tapas Spaniens pikante Häppchen sind inzwischen weltberühmt. Finger-Food ist angesagt und der Snack zwischendurch darf ruhig etwas ausgefallen sein. Tapas gibt es in wirklich zahllosen Varianten. Fast alles lässt sich mit Phantasie und Fingerfertigkeit zur Tapa machen. Ursprünglich war die Tapa ein kleine Scheibe Weissbrot, mit der man zum Schutz vor Insekten Bier-, Wein- und Sherrygläser bedeckte. Tapa heisst soviel wie Deckel und der wurde kostenlos mit dem Glas serviert. Einen pikanten Belag bereitete der Wirt oft gleich hinter der Theke zu. Heute kommen viele Tapas ohne Weissbrotscheibe aus: zum Beispiel eingelegte Oliven, gesalzene Mandeln und Scheiben des andalusischen jamón de Jabugo, den Kenner für den besten Schinken der Welt halten. Auf Mengenangaben haben wir verzichtet. Überlegen Sie, ob Sie Tapas als Vorspeise, als Hauptgang (ración) im Sommer oder als Appetithappen zum Wein servieren wollen. Kalkulieren Sie auch ein, dass wenige, über einen längeren Zeitraum gegessene Häppchen schon bei relativ geringen Mengen sättigen. COHETES - Gefüllte Dörrfeigen Getrocknete Feigen sind sehr sättigend. 2 bis 3 pro Person sind meist ausreichend. Ungeschälte Mandeln, getrocknete Feigen. In die Unterseite jeder Dörrfeige eine Mandel bohren. ALMENDRAS FRITÀS SALADAS - Gesalzene Röstmandeln Ungeschälte Mandeln, Olivenöl, Salz Die Mandeln in Olivenöl über mittlerer Hitze hellbraun rösten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Salzen und abgekühlt servieren. BOQUERONES - Marinierte Sardellen Frische Sardellen (Anschovis), grobes Meersalz, Weissweinessig, Petersilie, etwas feingehackter Knoblauch, Olivenöl Die Sardellen filetieren. Sparsam mit Meersalz bestreuen. Essig angiessen und 3 Stunden marinieren. Aus der Marinade nehmen. Darauf achten, dass kein Salz mehr an den Sardellen haftet. Mit Petersilie und frisch gehacktem Knoblauch in eine flache Form schichten. Mit reichlich Olivenöl bedecken und mindestens 3 Stunden ziehen lassen. SETAS REHOGADAS - Gedünstete Pilze Pilze (z.B. Austernpilze, Steinpilze, Champignons, Shiitake), etwas feingehackter Knoblauch, Olivenöl, etwas Weisswein, nach Belieben Salz und Pfeffer Pilze in breite Scheiben schneiden. Den Knoblauch in Olivenöl anschwitzen. Pilze zugeben. Wenn die Pilze keine Flüssigkeit mehr abgeben, etwas Weisswein angiessen. Auf schwacher Hitze 5-10 Min. im Weisswein ziehen lassen. Metsän Marjat Jogurttikastikkeella Waldbeeren mit Joghurtsauce Dieses einfache Dessert, in dem die Grundaromen der Zutaten unverfälscht zur Geltung kommen, können Sie mit jeder Mischung aus Beerenfrüchten zubereiten. Das ist wichtig, denn Moltebeeren beispielsweise werden hierzulande fast gar nicht im Handel angeboten. Auch die Gesamtmenge der Beeren lässt sich ganz nach Appetit variieren. Drei verschiedene Sorten sollten es aber schon sein. Zutaten für 4 Personen Beeren: 300 g Brombeeren, 300 g Himbeeren, 300 g Moltebeeren Joghurtsauce: 400 ml Naturjoghurt, 100 g brauner Zucker, 100 g Zucker, 2 TL Vanillezucker Zubereitung Mischen Sie die Beeren vorsichtig in einer grossen Schüssel oder, besser noch, verteilen Sie sie gleichmässig auf Portionsteller. Gut kühlen. Verrühren Sie die Zutaten für die Sauce und stellen Sie sie ebenfalls kühl. Man gibt die Sauce kurz vor dem Servieren über die Beeren. Tipp Echten Vanillezucker können Sie leicht selbst herstellen, indem Sie eine Vanilleschote etwa vierzehn Tage in Kristallzucker in einem verschlossenen Glas aufbewahren. Der Zucker nimmt dann die Aromastoffe der Vanilleschote an, die vor allem in der Schale sitzen. Die Vanilleschote können Sie danach noch für andere Gerichte verwenden. Kotikalja Hausgebrautes Bier Selbstgebrautes Bier ist seit alter Zeit eine Selbstverständlichkeit in den skandinavischen Ländern und so auch in Finnland. Spötter sehen hier sicherlich ein weiteres Indiz für die Trinkfreudigkeit und -festigkeit, die den Menschen im Norden Europas so gerne nachgesagt wird. Diese hausgebrauten Biere hatten auch früher schon einen relativ geringen Alkoholgehalt. Da verwundert es kaum, wenn die Wikinger regelrecht Trinkgelage veranstalten mussten, um überhaupt die Wirkung des Alkohols zu spüren. Zutaten für etwa 5 l Bier von 0,5-1 % Alkohol 5 l Wasser, 200 g Malz/Malzschrot, 200 g Zucker, 1 leicht gehäufter TL Frischhefe, ersatzweise ½ TL Trockenhefe Zubereitung Kochen Sie das Wasser auf. Geben Sie währenddessen Malz und Zucker in ein hitzeresistentes, abdeckbares Gefäss am besten aus Glas, Keramik oder Metall. Schütten Sie das kochende Wasser über Malz und Zucker und lassen Sie es abkühlen, bis es handwarm ist. Ideal sind 30° C. Rühren Sie die Hefe ein. Man lässt die Flüssigkeit in einem warmen Raum etwa 12 Stunden stehen, bis die Hefe den Zucker zu Alkohol vergoren hat. Jeder Gärprozess verläuft temperaturabhängig. Im Winter sollten Sie dieses Bier daher etwas länger stehen lassen, im heissen Hochsommer können Sie es schon etwas früher durch ein Sieb abgiessen, in dem die Getreidekörner zurückbleiben. Man kühlt das Bier gut durch, bevor man es serviert. Tipp Auch wenn viele Finnen es anders praktizieren: selbst leicht alkoholische Flüssigkeiten wie dieses Bier sind nichts für Kinder. Wenn Sie das Wasser aufkochen, geben Sie einige Wacholderbeeren dazu. Wacholderbeeren oder -zweige werden auch in Skandinavien zum Bierbrauen verwendet. Malz und Malzschrot erhalten Sie in Reformhäusern, Drogerien und Naturkostläden. KULINARISCHE REISE Portugiesischer Apfelkuchen Bolo de maçãs NACHSPEISE Zutaten Für den Teig • 300g Mehl • 100g Zucker • 100g Butter • 1 Ei • 1/2 Päckchen Backpulver Für die Füllung • 800g mürbe Äpfel • 75g Zucker • 100g Rosinen oder Feigen • 100g gehackte Mandeln • 1/4L Portwein Für den Guss • 50ml Wasser • 300g Zucker • 8 Eigelbe • 12 Mandeln zum Garnieren Zubereitung Für den Teig das Mehl und das Backpulver auf die Arbeitsfläche sieben und zusammen mit dem Zucker, der Butter und dem Ei einen Mürbeteig zubereiten. So lange kneten, bis der Teig glänzend ist und sich rollen läßt. Den Teig im Kühlschrank ruhen lassen. Nun die Äpfel schälen, achteln und mit dem Zucker und dem Portwein kurz andünsten. Die Mandeln und die Rosinen (bzw. Feigen) hinzufügen und beiseite stellen. Zwei Drittel des Teiges ausrollen und damit den Boden einer gefetteten und ausgebröselten (26er) Springform auslegen. Ränder hoch drücken. Aus dem restlichen Teig rollen Sie einen Deckel. Die Füllung in die Form geben und mit dem Deckel bedecken (die Ränder dabei gut andrücken!), mehrmals mit einer Gabel einstechen und 30 Minuten bei 220°C in vorgeheizten Ofen backen. Für den Guss Zucker und Wasser zu einem dicken Sirup einkochen. Die Eigelbe mit dem Mixer zu einer cremigen Masse schlagen und langsam in den Sirup einfließen lassen. Die Apfeltorte wird, sobald sie abgekühlt ist, mit dem Guss überzogen und anschließend mit den Mandeln garniert. Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde Backzeit: 30 Minuten himmelsspeck (Toucinho do céu; von Ilidio Lacerda) Zutaten: 500 g Zucker 250 g geraspelte Mandeln 12 Eigelb 2 Eiweiß 2 EL Butter 2 EL Mehl 1 TL gemahlener Zimt Puderzucker zum bestreuen runde Auflaufform Zubereitung: 1. Eigelb quirlen. 2. Eiweiß mit Mehl aufgeschlagen. 3. Zucker mit 2,5 dl Wasser erhitzen, bis er dickflüssig wird. Mandeln hinzugeben und etwas köcheln lassen. 4. Eigelb, Butter, Zimt und Eiweiß dazugeben. 5. Gut umrühren und auf kleiner Flamme eindicken lassen. Diese Masse in die eingefettete Form füllen und im vorgewärmten Backofen (150°C) fertig backen. 6. Zum Schluss stürzen und mit Puderzucker bestreuen. Angeblich sollen die mega-leckeren kleinen Blätterteigtörtchen in Belem, dem bekannten westlichen Stadtteil Lissabons erfunden worden sein. In Portugal sind sie jedenfalls sehr beliebt und warm und mit Zimt schmecken sie am besten. Sahnekuchen (Tarte de natas) Das Rezept für diese Köstlichkeit hat uns vor einigen Jahren einmal Silvia aus der "Taberna do Gabao" in Odeceixe verraten und auf ein Papiertischtuch aufgeschrieben. Die Verwendung von Kondensmilch mag merkwürdig klingen, aber das Ergebnis schmeckt wirklich ganz ausgezeichnet. Es ist etwas knifflig, Gelatine und Sahne zu mischen, ohne dass die Gelatine fest wird und klumpt. Hier muss man etwas üben und nach der am meisten geeigneten Gelatine suchen ... Zutaten: 400 ml süße Sahne 1 Becher süße (wichtig!) Kondensmilch 6 Blatt Gelatine 1 Packung Löffelbiskuit (Kekse) Zubereitung: 1. Die Sahne steif schlagen, die süße Kondensmilch dazugeben und gut vermischen. 2. Die Gelatine nach Anleitung auflösen und zu der Sahnemischung geben. 3. Die Kekse fein zerbröseln, ein Teil in eine Springform geben (24 oder 26 cm Durchmesser) und den Boden mit den Bröseln etwa einen Zentimeter dick bedecken. 4. Die Sahnemischung darauf geben und alles mit den restlichen Butterkeksbröseln bedecken, In dem Kühlschrank stellen und fest werden lassen. Puddingtörtchen (Pastéis de Nata) Hier ist das Rezept für die berühmten portugiesischen Puddingtörtchen, die eigentlich keine richtige Nachspeise sind, und die man in jedem Café im Land kaufen kann. Es gibt bestimmt auch noch andere Rezepte, wahrscheinlich kann man auch einfach Vanillepudding nehmen, aber es ist gar nicht so schwer, diese kleinen Köstlichkeiten selber zu machen. Zutaten (für etwa 20 Stück): 5OOg tiefgefrorener Blätterteig für die Cremefüllung: 8 Eigelb 200 g Zucker 1,2 Teelöffel Zitronenschale 5 dl Sahne 2 TL Mehl Zimtpulver Backförmchen (5 cm Durchmesser) Zubereitung: 1. Den Blätterteig auftauen, in 1/2 cm breite und 3 cm lange Streifen schneiden und diese zu einer Schnecke zusammenrollen. Auf den Boden der Backförmchen legen und mit angefeuchteten Fingern den Teig in den Förmchen ausdrücken. 2. Für die Füllung die Eigelbe schlagen. In einen Topf die Sahne, den Zucker, die Zitronenschale und die Eigelbe geben. 3. Bei niedriger Temperatur erhitzen. Kurz vor dem Siedepunkt das in etwas Sahne aufgelöste Mehl hinzufügen. Rühren. bis die Masse dickflüssig wird. 4. 3 Minuten köcheln lassen, dann vom Feuer nehmen. Die Creme abkühlen lassen und erst dann in die mit Blätterteig ausgekleideten Förmchen einfüllen. 5. Den Ofen auf 250° vorheizen. Die Förmchen hineinstellen und die Törtchen backen, bis sie goldbraun sind. 6. Vor dem Servieren mit Zimt bestreuen und aus den Förmchen nehmen. Tipp: Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Teig besser wird, wenn man ihn im Backofen einige Minuten ohne die Füllung bäckt. KULINARISCHE REISE Aprikosentorte Torta de alperche NACHSPEISE Zutaten für 6-8 Personen • 150 g Mehl • 65 g Zucker • abgeriebene Schale und Saft einer unbehandelten Orange • 1 Eigelb • 1/4 TL Vanilleextrakt • 150 g gewürfelte Butter Für die Füllung • 500 g Ricotta oder Sahnequark • 225 g Zucker • 4 Eier • 6 EL Crème double • einige Tropfen Mandelextrakt Für den Belag • 500 g Aprikosen • 2 EL Aprikosenmarmelade Zubereitung Mehl, Zucker, die Hälfte der abgeriebenen Orangenschale und eine Prise Zucker in einer Schüssel verrühren. In der Mitte eine Mulde machen und Eigelb, den Vanilleextrakt und die Butter zufügen. Mit den Fingerspitzen verarbeitet man die Zutaten unter Zugabe von 1-2 EL Orangensaft zu einem glatten Teig. Abdecken und kalt stellen. Den Backofen auf 200°C (Gasherd Stufe 3-4) vorheizen. Die Hälfte des Teigs ausrollen und auf den Boden einer gebutterten Springform mit 23 cm Größe legen. 15 Minuten backen, dann abkühlen lassen. Zubereitung der Füllung: Den Ricotta/Quark mit dem Zucker und der restlichen abgeriebenen Orangenschale verschlagen, dann die Eier unterschlagen. Crème double und Mandelextrakt unterrühren. Den übrigen Teig ausrollen und mit ihm die Seiten der Kuchenform auskleiden, dabei den unteren Rand fest auf den vorgebackenen Boden drücken. Die Füllung in die Form geben und den Kuchen weitere 15 Minuten backen, anschließend die Hitze auf 170°C (Gasherd Stufe 2) reduzieren und den Kuchen noch einmal 20 Minuten backen, bis die Füllung eben fest ist. Die Aprikosen für einige Sekunden in kochendes Wasser legen und danach die Haut abziehen, halbieren und die Steine entfernen. Die Hälften auf die Füllung setzen und den Kuchen weitere 10 Minuten backen. In der Form abkühlen lassen und danach auf eine Kuchenplatte heben. Die Aprikosenmarmelade mit dem Orangensaft erhitzen und auf die Aprikosen streichen. Alle Bestandteile dieser Torte, die weiche Füllung, der Belag aus süßen und saftigen Aprikosen und der nach Vanille schmeckende Teig, ergänzen einander vollkommen. Für die Füllung verwendet man am besten Ricotta KULINARISCHE REISE Eierbällchen von der Algarve Bolas de Ovos ou Gemas NACHSPEISE - ALGARVE Zutaten (für 4-6 Personen) • 500g Zucker • 250g gemahlene Mandeln • 6 Eigelbe • etwas Butter • Papiertüllen Zubereitung Die Hälfte des Zuckers in einen Topf geben und erhitzen, bis er zähflüssig ist. Die Mandeln zum Zucker geben. Die Masse unter ständigem Rühren kochen, bis der Topfboden sichtbar wird. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Die Eigelbe eines nach dem anderen unter ständigem Rühren hinzufügen und die Masse wieder erhitzen, die Masse darf nicht flüssig, aber auch noch nicht fest sein. Die Masse auf eine Platte streichen und erkalten lassen. Die Hände mit Öl oder Butter fetten und aus der Masse Bällchen formen, die in Papiertüllen gesetzt werden. Den restlichen Zucker karamellisieren und über die Bällchen geben. Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten . Königskuchen nach einem Hausrezept (Bolo Rei) Zutaten: Für den Teig 1 kg Mehl 100 gr Zucker (evtl. weniger) 200 gr Margarine 5 Eier 50 Gramm Hefe 0,02 l Portwein 0,25 l Milch 1 flach gehäuft. Teel. Salz Früchte je nach Geschmack und Verfügbarkeit etwa je 50 Gramm Zitronat Orangeat kandierte Kirschen Pinienkerne Walnüsse Korinthen Sultaninen Zur Dekoration: Puderzucker 1 Eigelb ca. 100 gr. Trockenfrüchte (Aprikosen etc.) Zubereitung: 1. Die Hefe in 1,25 l lauwarmer Milch und der Hälfte des Salzes verrühren bzw. einbröckeln und an einem warmen Platz gehenlassen. 2. Mehl, Zucker, Margarine, Eier, Portwein, Rest Milch und Salz zufügen und zu einem Teig kneten. Ein zweites Mal gehenlassen. 3. Früchte dazugeben, durchkneten und ein drittes Mal gehenlassen. 4. Eine dicke Rolle daraus formen, auf ein Backblech als Kranz mit ca. 30 cm Außendurchmesser auslegen. Gefettetes Backpapier darunter nicht vergessen. 5. Trockenfrüchte auf dem Teig verteilen, mit Eigelb den Teig und die Früchte bepinseln. Wichtig!! In die Mitte eine Tasse stellen, damit der Teig nicht zu einem Fladen zusammenbackt. 6. Eine halbe Stunde bei 180 - 200 ° backen. Etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Milchcreme (Leite Creme; von Rui Bessa) Zutaten: 250g Zucker 1/2 Liter Milch 6 Eigelb 2 Teelöffel Mehl Zubereitung: 1. Zucker mit Eigelb schlagen. 2. Mehl im Milch auflösen. 3. Beides gut vermischen. 4. Mit schwacher Hitze zum Kochen bringen. Für 1-2 Minuten kochen lassen je nach gewünschter Festigkeit. 5. Auf länglichem Teller (Travessa) abkühlen lassen und mit Zimt dekorieren. 6. Kalt servieren Portwein-Mousse (von Christine) Zutaten: 1 EL Gelatine 3 Eier 1 knappe Tasse Zucker geriebene Schale von zwei ungespritzten Orangen 1/2 Tasse Portwein 1 Tasse Schlagsahne 100 g Walnusskerne Zubereitung: 1. Gelatine in drei Eßlöffeln kaltem Wasser einweichen. Auf kleiner Flamme drei Minuten rühren, bis die Gelatine ganz aufgelöst ist. (Nicht kochen!!) 2. Drei Eigelb fünf Minuten mit dem Zucker schlagen, Orangenschale und Portwein zufügen. 3. Gelatine einrühren, Eiweiß zu steifem Schnee schlagen. In einem anderen Topf die Sahne schlagen, beides unter die Eigelbmasse heben. 4. Die Hälfte der Walnüsse feinhacken und unter die Creme mischen. 5. Dessert in eine Glasschüssel oder in kleine Schüsseln füllen und mit den restlichen Walnußhälften garnieren. Gut gekühlt servieren. Mit Gelatine zubereitete Speisen können auch tiefgekühlt werden Zimtkuchen (Bolo de Canela; von Cornelia Günther) Zutaten: 2 Eier 2 Tassen Zucker 1 Tasse Milch 1 Tasse Olivenöl 3 Tassen Mehl 1 gehäufter TL Zimt 1 gehäufter TL Backpulver Zubereitung: 1.Alle Zutaten mischen. 2. Backform mit Butter einfetten und mit Paniermehl ausstreuen. 3. Bei 180° ca. 45 Minuten backen. Wer keinen Zimt mag, kann den Kuchen auch mit kleingeschnittenen Trockenpflaumen verfeinern. KULINARISCHE REISE Klößchen in Milchcreme Farófias NACHSPEISE - ESTREMADURA Zutaten (für 4 Personen) • 175g Zucker • 750ml Milch • 1 TL Maizena • 4 Eier • abgeriebene Schale einer Zitrone, Zimt Zubereitung Die Eier trennen und die Eiweiße zu sehr steifem Schnee schlagen, dabei 50g Zucker hinzufügen. Die Milch mit der Zitronenschale und dem restlichen Zucker einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren. Mit einem Esslöffel Klößchen aus dem Eischnee ausstechen, in die heiße Milch gleiten lassen, ziehen lassen und mit einem Schaumlöffel vorsichtig herausnehmen wenn sie fest sind. In einem Sieb abtropfen lassen, anschließend in tiefe Teller oder Dessertschälchen legen. Die Milch etwas abkühlen lassen. Maizena in etwas Wasser auflösen und zusammen mit den Eigelben verquirlen. Unter ständigem Rühren in die Milch geben, wieder erhitzen und eindicken lassen. Passieren Sie die Creme durch ein Sieb, falls es Klumpen gibt. Die Eiweißklößchen mit der Milchcreme übergießen und mit Zimt bestreuen. Die Farófias schmecken heiß oder kalt. Zubereitungszeit: 45 Minuten KULINARISCHE REISE Mandelplätzchen von der Algarve Nógado Algarvio NACHSPEISE - ALGARVE Zutaten • 500 g Mandeln • 500 g Honig Zubereitung Die ungeschälten Mandeln grob hacken. Den Honig in einen Topf geben (möglichst aus Kupfer) und kurz aufkochen lassen. Die Mandeln unter ständigem Rühren hinzufügen und knusprig braun werden lassen, anschließend vom Herd nehmen. Die Masse darf auf keinen Fall anbrennen, da sie sonst bitter wird! Nun geben Sie die Masse etwa ½-1 cm dick auf ein mit kaltem Wasser abgespültes Backblech, in Quadrate (5x5 cm) scheiden und auf entsprechende Vierecke aus Pergamentpapier setzen. An der Algarve serviert man diese Plätzchen auf Zitronenblättern. Zubereitungszeit: 30-40 Minuten KULINARISCHE REISE Nonnenbäuche Barriga de freira NACHSPEISE Zutaten (für 4 Personen) • 225 g Zucker • 175 ml Wasser • 25 g Butter, gewürfelt • 225 g frische Weißbrotkrumen • 8 Eigelb, verquirlt • gemahlener Zimt • geröstete Mandelblättchen zum Garnieren Zubereitung Zucker und Wasser unter Rühren erhitzen, bis der Zucker sich aufgelöst hat, anschließend zu einem dicken Sirup einkochen. Von der Kochstelle nehmen und die Butter einrühren - wenn sie flüssig ist, Brotkrumen untermischen. Den Topf auf den Herd stellen und bei schwacher Hitze das verquirlte Eigelb hineinrühren. Nun die Masse garen, bis sie dick ist, dabei gelegentlich umrühren, nicht kochen lassen. In eine Servierschüssel geben und mit gemahlenem Zimt und gerösteten Mandeln bestreuen. ... link (2 comments) ... comment ... older stories
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