wenn ich groß bin, werde ich erwachsen: how to kill your family...oder osterküche
wenn ich groß bin, werde ich erwachsen
Montag, 28. März 2005
how to kill your family...oder osterküche
Creme Queimado
Milchsüssspeise

Zutaten für 4 Personen
1 l Milch, 600 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, Zucker zum Bestreuen

Zubereitung
Alle Zutaten vermischen und auf kleiner Flamme unter ständigem Rühren kochen, bis der Boden des Topfes sichtbar wird.
Die Masse in eine flache Keramikform füllen und über Nacht in den Kühlschrank stellen, danach mit Zucker bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad Oberhitze karamellisieren, anschliessend sofort in der Form servieren.


Pudim Abade di Priscos
Milchpudding

Zutaten für 6 Personen
1 Schale Milch, 1 Schale Zucker, 1 Zimtrinde, 200 g grüner Speck, abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone, 2 Eigelb, 4 ganze Eier, 4 cl Portwein

Zubereitung
1 Esslöffel Wasser mit 2/3 des Zuckers verrühren und in einem Topf bei mittlerer Hitze mit Zitronenschale, Zimtrinde und dem Speck karamellisieren, den Topf gelegentlich rütteln, um die Masse besser zu vermischen.
Wenn der Schmelzvorgang beendet und die Sauce karamellbraun ist, Zimtrinde, Zitronenschale und Speck herausnehmen und Boden und Wände einer Puddingform mit der Sauce überziehen.
Die Eier mit der Milch, dem restlichen Zucker und Portwein mit einem Handmixer verrühren und in die Puddingform füllen.
Den Milchpudding im Wasserbad bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen 1 1/2 Stunden garen, herausnehmen und nach dem Erkalten stürzen.


Torta de Viana
Biskuitroulade mit Eiercreme

Zutaten für 1 Backblech
Biskuitteig: 27 Eigelb, 8 Eiweiss, 380 g Zucker, 200 g Mehl
Eiercreme: 300 g Zucker, 1 Schale Wasser, 100 g Reismehl, 12 Eigelb

Zubereitung
Die Eigelb und Eiweiss mit dem Zucker ca. 30 Minuten mit der Schneerute schaumig schlagen, danach das gesiebte Mehl vorsichtig unterheben. Den Teig auf ein mit Backtrennpapier ausgelegtes Backblech streichen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 40 Minuten backen.
Inzwischen für die Creme den Zucker mit 1 Schale Wasser erhitzen, bis er von einem Holzlöffel in dicken Fäden herunterläuft, danach das Reismehl dazusieben und die Masse solange rühren, bis der Boden des Topfes sichtbar wird und vom Herd nehmen.
Die Eigelb ca. 2 Minuten schaumig schlagen, durch ein feines Sieb giessen und zu dem Zucker-Mehl-Gemisch geben. Die Masse nochmals erwärmen und gut rühren, bis wieder der Boden des Topfes sichtbar wird.
Das fertige Biskuit noch am Backblech mit der Creme bestreichen, mit Hilfe des Backpapiers zu einer Roulade rollen und mit Puderzucker bestreuen.


Calabaza Frità
Frittierter Kürbis

Nicht nur Essen, auch Kochen kann eine sehr sinnliche Sache sein, wenn man so wie Pablo allen Zutaten die grösste Sorgfalt angedeihen lässt, indem man sie getrennt und nacheinander gart, um das Optimale aus jedem Lebensmittel herauszuholen.

Zutaten für 6 Personen
2,5 kg Kürbis (z.B. Hokkaido), 250 ml Olivenöl, 200 ml Weisswein, 200 ml Wasser, 2 getrocknete Paprikaschoten, ersatzweise 3 frische Paprikaschoten, 5 Knoblauchzehen, 2 Hühnerlebern, 2 hartgekochte Eier, 50 g ungeschälte Mandeln, 1 gehäufter Essl. Pinienkerne, 1 grosse Scheibe Weissbrot, 1 Prise Salz, 1 Prise Oregano, Cayennepfeffer,

Zubereitung
Den Kürbis längs in schmale Streifen schneiden, Kerne abkratzen, Kürbisfleisch von der harten Aussenhaut lösen und in 5 cm breite Stücke schneiden. Die Kürbisfleischstücke in 150 ml Olivenöl auf mittlerer Hitze kurz anschwitzen. Wein und Wasser angiessen, Pfanne schliessen und auf kleiner Hitze etwa 30 bis 40 Min. dünsten, bis die Kürbisstücke weich sind.
Paprikaschoten aufbrechen, Samen herauskratzen, Schoten in breite Streifen schneiden. Hühnerleber in 2 cm dicke Stücke scheiden. Das restliche Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Nacheinander die Knoblauchzehen, die Mandeln, die Pinienkerne, die Brotscheibe, den Paprika und die Hühnerleber auf mittlerer Flamme kurz anbraten.
Knoblauch, Mandeln, Pinienkerne, Brot und getrocknete Paprika sollten leicht gebräunt sein, die Mandeln ihren charakteristischen Röstgeruch verströmen. Frische Paprika sollte weich sein, die Leber durchgegart. In einen Mörser geben und zerstossen, wobei man Salz, Oregano und etwas Cayennepfeffer zugibt. Unter die Kürbisscheiben heben und noch 5 Min. auf kleiner Flamme ziehen lassen. Mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken. Mit Weissbrot servieren.

Tipp
Einen einwandfreien Kürbis erkennen Sie an der festen, relativ matten Schale, die keine Druckstellen und bräunliche Flecken aufweisen sollte. Er sollte schwer in der Hand liegen. Ein Rest des Stils verzögert das Austrocknen und ist ein weiteres Qualitätsmerkmal.
Herausgekratzte Kürbiskerne waschen, dann trocknen oder rösten (mit/ohne Salz) als Knabberei für Ihre Tapatafel.


Tapas

Spaniens pikante Häppchen sind inzwischen weltberühmt. Finger-Food ist angesagt und der Snack zwischendurch darf ruhig etwas ausgefallen sein. Tapas gibt es in wirklich zahllosen Varianten. Fast alles lässt sich mit Phantasie und Fingerfertigkeit zur Tapa machen. Ursprünglich war die Tapa ein kleine Scheibe Weissbrot, mit der man zum Schutz vor Insekten Bier-, Wein- und Sherrygläser bedeckte. Tapa heisst soviel wie Deckel und der wurde kostenlos mit dem Glas serviert. Einen pikanten Belag bereitete der Wirt oft gleich hinter der Theke zu. Heute kommen viele Tapas ohne Weissbrotscheibe aus: zum Beispiel eingelegte Oliven, gesalzene Mandeln und Scheiben des andalusischen jamón de Jabugo, den Kenner für den besten Schinken der Welt halten.
Auf Mengenangaben haben wir verzichtet. Überlegen Sie, ob Sie Tapas als Vorspeise, als Hauptgang (ración) im Sommer oder als Appetithappen zum Wein servieren wollen. Kalkulieren Sie auch ein, dass wenige, über einen längeren Zeitraum gegessene Häppchen schon bei relativ geringen Mengen sättigen.

COHETES - Gefüllte Dörrfeigen
Getrocknete Feigen sind sehr sättigend. 2 bis 3 pro Person sind meist ausreichend.
Ungeschälte Mandeln, getrocknete Feigen.
In die Unterseite jeder Dörrfeige eine Mandel bohren.

ALMENDRAS FRITÀS SALADAS - Gesalzene Röstmandeln
Ungeschälte Mandeln, Olivenöl, Salz
Die Mandeln in Olivenöl über mittlerer Hitze hellbraun rösten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Salzen und abgekühlt servieren.

BOQUERONES - Marinierte Sardellen
Frische Sardellen (Anschovis), grobes Meersalz, Weissweinessig, Petersilie, etwas feingehackter Knoblauch, Olivenöl
Die Sardellen filetieren. Sparsam mit Meersalz bestreuen. Essig angiessen und 3 Stunden marinieren. Aus der Marinade nehmen. Darauf achten, dass kein Salz mehr an den Sardellen haftet. Mit Petersilie und frisch gehacktem Knoblauch in eine flache Form schichten. Mit reichlich Olivenöl bedecken und mindestens 3 Stunden ziehen lassen.

SETAS REHOGADAS - Gedünstete Pilze
Pilze (z.B. Austernpilze, Steinpilze, Champignons, Shiitake), etwas feingehackter Knoblauch, Olivenöl, etwas Weisswein, nach Belieben Salz und Pfeffer
Pilze in breite Scheiben schneiden. Den Knoblauch in Olivenöl anschwitzen. Pilze zugeben. Wenn die Pilze keine Flüssigkeit mehr abgeben, etwas Weisswein angiessen. Auf schwacher Hitze 5-10 Min. im Weisswein ziehen lassen.


Metsän Marjat Jogurttikastikkeella
Waldbeeren mit Joghurtsauce

Dieses einfache Dessert, in dem die Grundaromen der Zutaten unverfälscht zur Geltung kommen, können Sie mit jeder Mischung aus Beerenfrüchten zubereiten. Das ist wichtig, denn Moltebeeren beispielsweise werden hierzulande fast gar nicht im Handel angeboten. Auch die Gesamtmenge der Beeren lässt sich ganz nach Appetit variieren. Drei verschiedene Sorten sollten es aber schon sein.

Zutaten für 4 Personen
Beeren: 300 g Brombeeren, 300 g Himbeeren, 300 g Moltebeeren
Joghurtsauce: 400 ml Naturjoghurt, 100 g brauner Zucker, 100 g Zucker, 2 TL Vanillezucker

Zubereitung
Mischen Sie die Beeren vorsichtig in einer grossen Schüssel oder, besser noch, verteilen Sie sie gleichmässig auf Portionsteller. Gut kühlen. Verrühren Sie die Zutaten für die Sauce und stellen Sie sie ebenfalls kühl. Man gibt die Sauce kurz vor dem Servieren über die Beeren.

Tipp
Echten Vanillezucker können Sie leicht selbst herstellen, indem Sie eine Vanilleschote etwa vierzehn Tage in Kristallzucker in einem verschlossenen Glas aufbewahren. Der Zucker nimmt dann die Aromastoffe der Vanilleschote an, die vor allem in der Schale sitzen. Die Vanilleschote können Sie danach noch für andere Gerichte verwenden.


Kotikalja
Hausgebrautes Bier

Selbstgebrautes Bier ist seit alter Zeit eine Selbstverständlichkeit in den skandinavischen Ländern und so auch in Finnland. Spötter sehen hier sicherlich ein weiteres Indiz für die Trinkfreudigkeit und -festigkeit, die den Menschen im Norden Europas so gerne nachgesagt wird. Diese hausgebrauten Biere hatten auch früher schon einen relativ geringen Alkoholgehalt. Da verwundert es kaum, wenn die Wikinger regelrecht Trinkgelage veranstalten mussten, um überhaupt die Wirkung des Alkohols zu spüren.

Zutaten für etwa 5 l Bier von 0,5-1 % Alkohol
5 l Wasser, 200 g Malz/Malzschrot, 200 g Zucker, 1 leicht gehäufter TL Frischhefe, ersatzweise ½ TL Trockenhefe

Zubereitung
Kochen Sie das Wasser auf. Geben Sie währenddessen Malz und Zucker in ein hitzeresistentes, abdeckbares Gefäss am besten aus Glas, Keramik oder Metall. Schütten Sie das kochende Wasser über Malz und Zucker und lassen Sie es abkühlen, bis es handwarm ist. Ideal sind 30° C. Rühren Sie die Hefe ein. Man lässt die Flüssigkeit in einem warmen Raum etwa 12 Stunden stehen, bis die Hefe den Zucker zu Alkohol vergoren hat.
Jeder Gärprozess verläuft temperaturabhängig. Im Winter sollten Sie dieses Bier daher etwas länger stehen lassen, im heissen Hochsommer können Sie es schon etwas früher durch ein Sieb abgiessen, in dem die Getreidekörner zurückbleiben. Man kühlt das Bier gut durch, bevor man es serviert.

Tipp
Auch wenn viele Finnen es anders praktizieren: selbst leicht alkoholische Flüssigkeiten wie dieses Bier sind nichts für Kinder.
Wenn Sie das Wasser aufkochen, geben Sie einige Wacholderbeeren dazu. Wacholderbeeren oder -zweige werden auch in Skandinavien zum Bierbrauen verwendet.
Malz und Malzschrot erhalten Sie in Reformhäusern, Drogerien und Naturkostläden.

KULINARISCHE REISE
Portugiesischer Apfelkuchen
Bolo de maçãs
NACHSPEISE
Zutaten
Für den Teig
• 300g Mehl
• 100g Zucker
• 100g Butter
• 1 Ei
• 1/2 Päckchen Backpulver
Für die Füllung
• 800g mürbe Äpfel
• 75g Zucker
• 100g Rosinen oder Feigen
• 100g gehackte Mandeln
• 1/4L Portwein
Für den Guss
• 50ml Wasser
• 300g Zucker
• 8 Eigelbe
• 12 Mandeln zum Garnieren
Zubereitung
Für den Teig das Mehl und das Backpulver auf die Arbeitsfläche sieben und zusammen mit dem Zucker, der Butter und dem Ei einen Mürbeteig zubereiten. So lange kneten, bis der Teig glänzend ist und sich rollen läßt. Den Teig im Kühlschrank ruhen lassen.
Nun die Äpfel schälen, achteln und mit dem Zucker und dem Portwein kurz andünsten. Die Mandeln und die Rosinen (bzw. Feigen) hinzufügen und beiseite stellen. Zwei Drittel des Teiges ausrollen und damit den Boden einer gefetteten und ausgebröselten (26er) Springform auslegen. Ränder hoch drücken. Aus dem restlichen Teig rollen Sie einen Deckel.
Die Füllung in die Form geben und mit dem Deckel bedecken (die Ränder dabei gut andrücken!), mehrmals mit einer Gabel einstechen und 30 Minuten bei 220°C in vorgeheizten Ofen backen.
Für den Guss Zucker und Wasser zu einem dicken Sirup einkochen. Die Eigelbe mit dem Mixer zu einer cremigen Masse schlagen und langsam in den Sirup einfließen lassen. Die Apfeltorte wird, sobald sie abgekühlt ist, mit dem Guss überzogen und anschließend mit den Mandeln garniert.
Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde
Backzeit: 30 Minuten

himmelsspeck
(Toucinho do céu; von Ilidio Lacerda)


Zutaten:
500 g Zucker
250 g geraspelte Mandeln
12 Eigelb
2 Eiweiß
2 EL Butter
2 EL Mehl
1 TL gemahlener Zimt
Puderzucker zum bestreuen
runde Auflaufform

Zubereitung:
1. Eigelb quirlen.
2. Eiweiß mit Mehl aufgeschlagen.
3. Zucker mit 2,5 dl Wasser erhitzen, bis er dickflüssig wird. Mandeln hinzugeben und etwas köcheln lassen.
4. Eigelb, Butter, Zimt und Eiweiß dazugeben.
5. Gut umrühren und auf kleiner Flamme eindicken lassen. Diese Masse in die eingefettete Form füllen und im vorgewärmten Backofen (150°C) fertig backen.
6. Zum Schluss stürzen und mit Puderzucker bestreuen.



Angeblich sollen die mega-leckeren kleinen Blätterteigtörtchen in Belem, dem bekannten westlichen Stadtteil Lissabons erfunden worden sein. In Portugal sind sie jedenfalls sehr beliebt und warm und mit Zimt schmecken sie am besten.

Sahnekuchen
(Tarte de natas)
Das Rezept für diese Köstlichkeit hat uns vor einigen Jahren einmal Silvia aus der "Taberna do Gabao" in Odeceixe verraten und auf ein Papiertischtuch aufgeschrieben. Die Verwendung von Kondensmilch mag merkwürdig klingen, aber das Ergebnis schmeckt wirklich ganz ausgezeichnet. Es ist etwas knifflig, Gelatine und Sahne zu mischen, ohne dass die Gelatine fest wird und klumpt. Hier muss man etwas üben und nach der am meisten geeigneten Gelatine suchen ...

Zutaten:
400 ml süße Sahne
1 Becher süße (wichtig!) Kondensmilch
6 Blatt Gelatine
1 Packung Löffelbiskuit (Kekse)

Zubereitung:
1. Die Sahne steif schlagen, die süße Kondensmilch dazugeben und gut vermischen.
2. Die Gelatine nach Anleitung auflösen und zu der Sahnemischung geben.
3. Die Kekse fein zerbröseln, ein Teil in eine Springform geben (24 oder 26 cm Durchmesser) und den Boden mit den Bröseln etwa einen Zentimeter dick bedecken.
4. Die Sahnemischung darauf geben und alles mit den restlichen Butterkeksbröseln bedecken, In dem Kühlschrank stellen und fest werden lassen.

Puddingtörtchen
(Pastéis de Nata)
Hier ist das Rezept für die berühmten portugiesischen Puddingtörtchen, die eigentlich keine richtige Nachspeise sind, und die man in jedem Café im Land kaufen kann. Es gibt bestimmt auch noch andere Rezepte, wahrscheinlich kann man auch einfach Vanillepudding nehmen, aber es ist gar nicht so schwer, diese kleinen Köstlichkeiten selber zu machen.

Zutaten (für etwa 20 Stück):
5OOg tiefgefrorener Blätterteig
für die Cremefüllung:
8 Eigelb
200 g Zucker
1,2 Teelöffel Zitronenschale
5 dl Sahne
2 TL Mehl
Zimtpulver
Backförmchen
(5 cm Durchmesser)

Zubereitung:
1. Den Blätterteig auftauen, in 1/2 cm breite und 3 cm lange Streifen schneiden und diese zu einer Schnecke zusammenrollen. Auf den Boden der Backförmchen legen und mit angefeuchteten Fingern den Teig in den Förmchen ausdrücken.
2. Für die Füllung die Eigelbe schlagen. In einen Topf die Sahne, den Zucker, die Zitronenschale und die Eigelbe geben.
3. Bei niedriger Temperatur erhitzen. Kurz vor dem Siedepunkt das in etwas Sahne aufgelöste Mehl hinzufügen. Rühren. bis die Masse dickflüssig wird.
4. 3 Minuten köcheln lassen, dann vom Feuer nehmen. Die Creme abkühlen lassen und erst dann in die mit Blätterteig ausgekleideten Förmchen einfüllen.
5. Den Ofen auf 250° vorheizen. Die Förmchen hineinstellen und die Törtchen backen, bis sie goldbraun sind.
6. Vor dem Servieren mit Zimt bestreuen und aus den Förmchen nehmen.
Tipp:
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Teig besser wird, wenn man ihn im Backofen einige Minuten ohne die Füllung bäckt.
KULINARISCHE REISE
Aprikosentorte
Torta de alperche
NACHSPEISE
Zutaten für 6-8 Personen
• 150 g Mehl
• 65 g Zucker
• abgeriebene Schale und Saft einer unbehandelten Orange
• 1 Eigelb
• 1/4 TL Vanilleextrakt
• 150 g gewürfelte Butter
Für die Füllung
• 500 g Ricotta oder Sahnequark
• 225 g Zucker
• 4 Eier
• 6 EL Crème double
• einige Tropfen Mandelextrakt
Für den Belag
• 500 g Aprikosen
• 2 EL Aprikosenmarmelade
Zubereitung
Mehl, Zucker, die Hälfte der abgeriebenen Orangenschale und eine Prise Zucker in einer Schüssel verrühren. In der Mitte eine Mulde machen und Eigelb, den Vanilleextrakt und die Butter zufügen. Mit den Fingerspitzen verarbeitet man die Zutaten unter Zugabe von 1-2 EL Orangensaft zu einem glatten Teig. Abdecken und kalt stellen.

Den Backofen auf 200°C (Gasherd Stufe 3-4) vorheizen. Die Hälfte des Teigs ausrollen und auf den Boden einer gebutterten Springform mit 23 cm Größe legen.
15 Minuten backen, dann abkühlen lassen.

Zubereitung der Füllung: Den Ricotta/Quark mit dem
Zucker und der restlichen abgeriebenen Orangenschale
verschlagen, dann die Eier unterschlagen. Crème double und Mandelextrakt unterrühren. Den übrigen Teig ausrollen und mit ihm die Seiten der Kuchenform auskleiden, dabei den unteren Rand fest auf den vorgebackenen Boden drücken. Die Füllung in die Form geben und den Kuchen weitere 15 Minuten backen, anschließend die Hitze auf 170°C (Gasherd Stufe 2) reduzieren und den Kuchen noch
einmal 20 Minuten backen, bis die Füllung eben fest ist.

Die Aprikosen für einige Sekunden in kochendes Wasser legen und danach die Haut abziehen, halbieren und die Steine entfernen. Die Hälften auf die Füllung setzen und den Kuchen weitere 10 Minuten backen. In der Form abkühlen lassen und danach auf eine Kuchenplatte heben. Die Aprikosenmarmelade mit dem Orangensaft erhitzen
und auf die Aprikosen streichen.

Alle Bestandteile dieser Torte, die weiche Füllung, der Belag aus süßen und saftigen Aprikosen und der nach Vanille schmeckende Teig, ergänzen einander vollkommen.
Für die Füllung verwendet man am besten Ricotta

KULINARISCHE REISE
Eierbällchen von der Algarve
Bolas de Ovos ou Gemas
NACHSPEISE - ALGARVE
Zutaten (für 4-6 Personen)
• 500g Zucker
• 250g gemahlene Mandeln
• 6 Eigelbe
• etwas Butter
• Papiertüllen
Zubereitung
Die Hälfte des Zuckers in einen Topf geben und erhitzen, bis er zähflüssig ist. Die Mandeln zum Zucker geben.
Die Masse unter ständigem Rühren kochen, bis der Topfboden sichtbar wird. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Die Eigelbe eines nach dem anderen unter ständigem Rühren hinzufügen und die Masse wieder erhitzen, die Masse darf nicht flüssig, aber auch noch nicht fest sein. Die Masse auf eine Platte streichen und erkalten lassen. Die Hände mit Öl oder Butter fetten und aus der Masse Bällchen formen, die in Papiertüllen gesetzt werden.
Den restlichen Zucker karamellisieren und über die Bällchen geben.
Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten

. Königskuchen nach einem Hausrezept
(Bolo Rei)
Zutaten:

Für den Teig
1 kg Mehl
100 gr Zucker (evtl. weniger)
200 gr Margarine
5 Eier
50 Gramm Hefe
0,02 l Portwein
0,25 l Milch
1 flach gehäuft. Teel. Salz
Früchte je nach Geschmack und Verfügbarkeit
etwa je 50 Gramm
Zitronat
Orangeat
kandierte Kirschen
Pinienkerne
Walnüsse
Korinthen
Sultaninen

Zur Dekoration:
Puderzucker
1 Eigelb
ca. 100 gr. Trockenfrüchte (Aprikosen etc.)
Zubereitung:
1. Die Hefe in 1,25 l lauwarmer Milch und der Hälfte des Salzes verrühren bzw.
einbröckeln und an einem warmen Platz gehenlassen.
2. Mehl, Zucker, Margarine, Eier, Portwein, Rest Milch und Salz zufügen und zu einem
Teig kneten. Ein zweites Mal gehenlassen.
3. Früchte dazugeben, durchkneten und ein drittes Mal gehenlassen.
4. Eine dicke Rolle daraus formen, auf ein Backblech als Kranz mit ca. 30 cm
Außendurchmesser auslegen. Gefettetes Backpapier darunter nicht vergessen.
5. Trockenfrüchte auf dem Teig verteilen, mit Eigelb den Teig und die Früchte
bepinseln. Wichtig!! In die Mitte eine Tasse stellen, damit der Teig nicht zu
einem Fladen zusammenbackt.
6. Eine halbe Stunde bei 180 - 200 ° backen. Etwas
abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Milchcreme
(Leite Creme; von Rui Bessa)
Zutaten:
250g Zucker
1/2 Liter Milch
6 Eigelb
2 Teelöffel Mehl
Zubereitung:
1. Zucker mit Eigelb schlagen.
2. Mehl im Milch auflösen.
3. Beides gut vermischen.
4. Mit schwacher Hitze zum Kochen bringen. Für 1-2 Minuten kochen lassen je nach gewünschter Festigkeit.
5. Auf länglichem Teller (Travessa) abkühlen lassen und mit Zimt dekorieren.
6. Kalt servieren

Portwein-Mousse
(von Christine)
Zutaten:
1 EL Gelatine
3 Eier
1 knappe Tasse Zucker
geriebene Schale von zwei ungespritzten Orangen
1/2 Tasse Portwein
1 Tasse Schlagsahne
100 g Walnusskerne
Zubereitung:
1. Gelatine in drei Eßlöffeln kaltem Wasser einweichen. Auf kleiner Flamme drei Minuten rühren, bis die Gelatine ganz aufgelöst ist. (Nicht kochen!!)
2. Drei Eigelb fünf Minuten mit dem Zucker schlagen, Orangenschale und Portwein zufügen.
3. Gelatine einrühren, Eiweiß zu steifem Schnee schlagen. In einem anderen Topf die Sahne schlagen, beides unter die Eigelbmasse heben.
4. Die Hälfte der Walnüsse feinhacken und unter die Creme mischen.
5. Dessert in eine Glasschüssel oder in kleine Schüsseln füllen und mit den restlichen Walnußhälften garnieren.
Gut gekühlt servieren. Mit Gelatine zubereitete Speisen können auch tiefgekühlt werden
Zimtkuchen
(Bolo de Canela; von Cornelia Günther)
Zutaten:
2 Eier
2 Tassen Zucker
1 Tasse Milch
1 Tasse Olivenöl
3 Tassen Mehl
1 gehäufter TL Zimt
1 gehäufter TL Backpulver
Zubereitung:
1.Alle Zutaten mischen.
2. Backform mit Butter einfetten und mit Paniermehl ausstreuen.
3. Bei 180° ca. 45 Minuten backen.
Wer keinen Zimt mag, kann den Kuchen auch mit kleingeschnittenen Trockenpflaumen verfeinern.
KULINARISCHE REISE
Klößchen in Milchcreme
Farófias
NACHSPEISE - ESTREMADURA
Zutaten (für 4 Personen)
• 175g Zucker
• 750ml Milch
• 1 TL Maizena
• 4 Eier
• abgeriebene Schale einer Zitrone, Zimt
Zubereitung
Die Eier trennen und die Eiweiße zu sehr steifem Schnee schlagen, dabei 50g Zucker hinzufügen. Die Milch mit der Zitronenschale und dem restlichen Zucker einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren.
Mit einem Esslöffel Klößchen aus dem Eischnee ausstechen, in die heiße Milch gleiten lassen, ziehen lassen und mit einem Schaumlöffel vorsichtig herausnehmen wenn sie fest sind. In einem Sieb abtropfen lassen, anschließend in tiefe Teller oder Dessertschälchen legen. Die Milch etwas abkühlen lassen.
Maizena in etwas Wasser auflösen und zusammen mit den Eigelben verquirlen. Unter ständigem Rühren in die Milch geben, wieder erhitzen und eindicken lassen. Passieren Sie die Creme durch ein Sieb, falls es Klumpen gibt.
Die Eiweißklößchen mit der Milchcreme übergießen und mit Zimt bestreuen. Die Farófias schmecken heiß oder kalt.
Zubereitungszeit: 45 Minuten
KULINARISCHE REISE
Mandelplätzchen von der Algarve
Nógado Algarvio
NACHSPEISE - ALGARVE
Zutaten
• 500 g Mandeln
• 500 g Honig
Zubereitung
Die ungeschälten Mandeln grob hacken. Den Honig in einen Topf geben (möglichst aus Kupfer) und kurz aufkochen lassen. Die Mandeln unter ständigem Rühren hinzufügen und knusprig braun werden lassen, anschließend vom Herd nehmen. Die Masse darf auf keinen Fall anbrennen, da sie sonst bitter wird! Nun geben Sie die Masse etwa ½-1 cm dick auf ein mit kaltem Wasser abgespültes Backblech, in Quadrate (5x5 cm) scheiden und auf entsprechende Vierecke aus Pergamentpapier setzen.
An der Algarve serviert man diese Plätzchen auf Zitronenblättern.
Zubereitungszeit: 30-40 Minuten
KULINARISCHE REISE
Nonnenbäuche
Barriga de freira
NACHSPEISE
Zutaten (für 4 Personen)
• 225 g Zucker
• 175 ml Wasser
• 25 g Butter, gewürfelt
• 225 g frische Weißbrotkrumen
• 8 Eigelb, verquirlt
• gemahlener Zimt
• geröstete Mandelblättchen zum Garnieren
Zubereitung
Zucker und Wasser unter Rühren erhitzen, bis der Zucker sich aufgelöst hat, anschließend zu einem dicken Sirup einkochen. Von der Kochstelle nehmen und die Butter einrühren - wenn sie flüssig ist, Brotkrumen untermischen.
Den Topf auf den Herd stellen und bei schwacher Hitze das verquirlte Eigelb hineinrühren. Nun die Masse garen, bis sie dick ist, dabei gelegentlich umrühren, nicht kochen lassen.
In eine Servierschüssel geben und mit gemahlenem Zimt und gerösteten Mandeln bestreuen.

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was ist grüner speck (schon schimmel angesetzt oder unreif?)
ich mag tapas nicht- aber das brot das dazu serviert wird ist ausgezeichnet!

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Finnland
zum thema finnland is zu sagen, daß ich im august dieses auslaufenden jahres festgestellt habe, daß es in finnland sitte ist, zu jedem bier einen schnaps (egal welchen) zu nehmen.

dem gin (der dort vorzugsweise gesoffen, entschuldige den ausdruck, wird) ist es zu verdanken das ich in meinem bisherigen leben nicht soviele menschen in sämtlichen zuständen gesehen habe.

am einprägsamsten war die mitt40igerin welche am samstag abend mit einem 3 liter kanister in der hand auf einer brücke steht und unverständlichen kauderwelsch von sich gibt.

finnland hat mich geprägt...

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