wenn ich groß bin, werde ich science fiction autor
Sonntag, 5. September 2004
Handbuch des politischen Kampfes, Kapitel 4
Josh Marshall demonstriert anhand des plötzlichen Meinungswechsels von Präsident Bush was die Möglichkeit eines Sieges im sogenannten Krieg gegen den Terror betrifft (... nicht zu gewinnen / dritte Inkarnation des ewigen Kampfes Gut gegen Böse (wobei die vorigen zwei die Kämpfe gegen Nationalsozialismus und Kommunismus waren) ... dauert wahrscheinlich so lange wie der Kalte Krieg / bis die nächste Generation der Bush-Dynastie im Weißen Haus sitzt ... wir werden gewinnen) eine Methode, die nicht nur jeder altgediente Kalte Krieger im Schlaf beherrschen sollte: die gute alte Referenz auf 1984:

We're told that later today the president will be commenting on whether the war between Oceania and East Asia is winnable.

Er zeigt auch gleich noch eine weitere Taktik, die sich besonders gegen die rechte Reichshälfte sehr einfach und effektiv einsetzen lässt - die Leichen aus dem Keller holen:

I'm here in Madison Square Garden and I just heard the head of the South Carolina delegation announce their votes and add that South Carolina is the "most patriotic state" in the country. But of course South Carolina was also the seedbed and the leader of the only organized treason in the country's history. But I guess I'm just picky.

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Das bin nicht ich. Das ist Bruno Kreisky. Ich für meinen Teil bin 28 Jahre alt und ein kurzsichtiger, wenig- und langsamlesender, aufmerksamkeits- und noch vielgestalt andersgestörter, ungeschickter, linkshändiger, unausdauernder, übergewichtiger, un-unaufgeregter und unkonzentrierter stummer Schwätzer ohne Führerschein (sowie ohne Ehrgeiz, Ziel im Leben, eigene Wohnung, geregeltes oder sonstwie geartetes Geschlechtsleben, usw …), dafür mit unregelmäßigem Bartwuchs und Stoffwechsel sowie dem starken Wunsch, Drängen und Verlangen, der bürgerlichen Gesellschaft doch noch ein Ende zu bereiten (warum dennoch der Sonnenkönig dort oben hängt, darf jeder für sich selbst ausknobeln). In Ermangelung eines besseren ist mein Lebensmotto ‹wenn schon, denn schon›, was angesichts meiner Defizite im menschlichen, zwischenmenschlichen und übermenschlichen Bereich niemanden wundert, der mich kennt. Ich weiß nicht, was ich mit diesem Blog eigentlich will, aber ich schreibe es mit kleineren und größeren Unterbrechungen doch schon seit 2715 Tagen, und so lange es mich noch freut, wird weitergeschrieben. Das letzte Mal hat es hier am 11.12.2011 um 23:33 irgendetwas neues gegeben.
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Ich möchte mich an dieser Stelle ganz aufrichtig bei allen echten Science Fiction Autoren entschuldigen. Sie wissen schon wofür …
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