| wenn ich groß bin, werde ich science fiction autor |
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Dienstag, 25. April 2006
Langsam zeigt dieser Frühling ja doch seine Wirkung
01:35h — ‹zimtladenschaufensternasenquetschgeschichten›
Man weiß ja gar nicht, wo man anfangen soll: Frau Luna und Herr Pfister sind im luna park so bös und verspielt wie frischgeschlüpfte Vipern, und das schon seit ein paar Wochen; so bös sogar, dass ich direkt an die guten alten Zeiten denken muss, als ich Dienstag in der früh immer mit Augenringen bis über beide Ohren in die Schule gekommen bin, weil ich mir mit den beiden netten Leuten die Nacht um besagte Sinnesorgane geschlagen habe (was unsere ebenfalls nette Französischassistentin dazu bewogen hat, mich die längste Zeit ihres Aufenthalts an unserer Schule für schwer drogensüchtig zu halten). Wenn ich irgendwann einmal lustig bin, grab ich ein wenig etwas aus dieser guten alten Zeit aus. Denn ehrlich gesagt bis auf zwanzig dreißig Sekunden, die ich mir einmal auf die Festplatte und dann auf eine Kassette gespielt hab, kann ich mich an praktisch überhaupt nichts aus der guten alten Zeit des luna parks erinnern, obwohl es ihn doch schon (fast) Jahrzente gibt. [Wo es dort gerade darum geht: Trainspotting hab ich irgendwann Jahre später im ORF gesehen; und all die Jahre bis zu diesem wenig denkwürdigen Ereignis hab ich all die vielen Witzchen nicht verstanden; jedenfalls hab ich ihn dann aber doch noch rechtzeitig gesehen, um halbwegs zu verstehen, was an Human Traffic so lustig war.] Beim Standard dürfte irgendwas vorgefallen sein, jedenfalls hat jemand beschlossen, eine kleine, aber ziemliche Abrechnung mit George W auf Seite 2 zu schreiben [Christoph Prantner, Öl, Schock und Erlösung, Der Standard, 24. April 2006] und im ORF wird ganz heftig gegen einen EU-Deal mit Turkmenistan skandiert [Jeder Cent für den 'Turkmenbaschi']. [Der Westen stützt seine Lieblingsdiktaturen, die Erlöse aus dem Ölgeschäft landen - mit freundlicher Unterstützung westlicher Banken - auf wundersame Weise auf den Privatkonten der Machthaber, und dann wundert man sich, woher denn plötzlich die Terroristen kommen, und stellt fest, dass das sicher etwas mit Religion zu tun haben muss - heute im Nahen und Mittleren Osten, morgen in Zentralasien.] Zuguterletzt möchte ich noch bekanntgeben, dass ich heute einige sehr brauchbare Ideen hatte, die sich zwar noch immer nicht realisieren lassen, aber gut sind sie. Wenn ichs mir recht überlege, sind die aber alle eh recht alt und mir nur endlich wieder eingefallen, als ich gerade dabei war, etwas aufzuschreiben; neu ist allerdings doch, dass ich einem Schmäh am Schluss noch einen draufgesetzt habe, damits auch wirkt. Das wird so lustig. [Vielleicht auch nicht. Wahrscheinlich ist der Schmäh alt, und wenn ich ihn bringe, zeige ich nur, dass ich keine Ahnung hab, was so vor sich geht. Und außerdem hab ich vergessen, meinem Bruder Invisible Man aufzunehmen; wird aber zum Glück wiederholt.] [25.04.2006, 16:56] Es ist mir endlich gelungen, ein paar Sachen aufzuschreiben, die mir schon seit längerem im Kopf herumschwirren und dabei ist mir sogar ein wenig etwas neues eingefallen. Ich hoffe sehr, dass das alles auch wirklich so neu und lustig ist, wie ich mir das denke. Details folgen später irgendwann. - Besser so? ... link (3 comments) ... comment ... older stories
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![]() Das bin nicht ich. Das ist Bruno Kreisky. Ich für meinen Teil bin 28 Jahre alt und ein kurzsichtiger, wenig- und langsamlesender, aufmerksamkeits- und noch vielgestalt andersgestörter, ungeschickter, linkshändiger, unausdauernder, übergewichtiger, un-unaufgeregter und unkonzentrierter stummer Schwätzer ohne Führerschein (sowie ohne Ehrgeiz, Ziel im Leben, eigene Wohnung, geregeltes oder sonstwie geartetes Geschlechtsleben, usw …), dafür mit unregelmäßigem Bartwuchs und Stoffwechsel sowie dem starken Wunsch, Drängen und Verlangen, der bürgerlichen Gesellschaft doch noch ein Ende zu bereiten (warum dennoch der Sonnenkönig dort oben hängt, darf jeder für sich selbst ausknobeln). In Ermangelung eines besseren ist mein Lebensmotto ‹wenn schon, denn schon›, was angesichts meiner Defizite im menschlichen, zwischenmenschlichen und übermenschlichen Bereich niemanden wundert, der mich kennt. Ich weiß nicht, was ich mit diesem Blog eigentlich will, aber ich schreibe es mit kleineren und größeren Unterbrechungen doch schon seit 2715 Tagen, und so lange es mich noch freut, wird weitergeschrieben. Das letzte Mal hat es hier am 11.12.2011 um 23:33 irgendetwas neues gegeben. status
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