wenn ich groß bin, werde ich science fiction autor
Donnerstag, 6. März 2008
So etwas ähnliches habe ich mir auch schon einmal überlegt

Darkon is the imaginary setting for a live-action role-playing game (LARP) in which folks in the greater Baltimore area dress up like quasi-medieval warriors and bash the chicken soup out of each other using padded weapons. The documentary Darkon tells two narratives. It tells the real-life stories of the people who LARP in the realm of Darkon, folks who work in Starbucks, Hot Topic, fabric stores and any number of soul-mulching nine-to-fives, and it tells the story of the epic conflict, worthy of many a tale and song, 'twixt Bannor (in reality a stay-at-home dad named Skip) and Keldar (in reality a white-collar office guy named Kenyon).

The politics of Darkon are kind of disturbing, a blend of hardcore neo-conservativism and the Turner thesis that would make the Dark Prince Dick Cheynar of Halliburtia smile. The sociology of the real world in which the Darkon crowd spend their weekdays is kind of disturbing, a homogenizing blandscape in which the Darkonians all express their need to do something bigger, better and grander than what they do to pay the bills.

[Darkon | Movie and TV Reviews | SCI FI Weekly]

[Bei mir wäre es aber so, dass die Mitglieder eines solchen Vereins so sehr in seinem kollektiven Rollenspiel aufgehen, dass sie sich, ihrem seinem Fantasieszenario ausgehend, immer mehr der Wirklichkeit annähern, und in dieser Annäherung bislang verborgene Fantasien auszuleben beginnen. Bei mir wäre es ein Modelleisenbahnverein, der von seinem Streben nach immer größerem Realismus dazu gebracht wird, die Industrialisierung mit allem Drum und Dran nachzustellen. Und dann gäbe es plötzlich Kapitalisten und Arbeiter und den Staat würden sie auch noch mit hineinnehmen, und es gäbe Streiks, Parteien, Gewerkschaften, Polizei, ... und eine siegreiche Revolution, die aber leider natürlich nur in den Köpfen der Beteiligten und nirgendwo sonst stattfindet. Und es wäre kein Film, sondern ein Buch geworden, aber eigentlich ist ein Film sogar besser für soetwas geeignet.]

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Das bin nicht ich. Das ist Bruno Kreisky. Ich für meinen Teil bin 28 Jahre alt und ein kurzsichtiger, wenig- und langsamlesender, aufmerksamkeits- und noch vielgestalt andersgestörter, ungeschickter, linkshändiger, unausdauernder, übergewichtiger, un-unaufgeregter und unkonzentrierter stummer Schwätzer ohne Führerschein (sowie ohne Ehrgeiz, Ziel im Leben, eigene Wohnung, geregeltes oder sonstwie geartetes Geschlechtsleben, usw …), dafür mit unregelmäßigem Bartwuchs und Stoffwechsel sowie dem starken Wunsch, Drängen und Verlangen, der bürgerlichen Gesellschaft doch noch ein Ende zu bereiten (warum dennoch der Sonnenkönig dort oben hängt, darf jeder für sich selbst ausknobeln). In Ermangelung eines besseren ist mein Lebensmotto ‹wenn schon, denn schon›, was angesichts meiner Defizite im menschlichen, zwischenmenschlichen und übermenschlichen Bereich niemanden wundert, der mich kennt. Ich weiß nicht, was ich mit diesem Blog eigentlich will, aber ich schreibe es mit kleineren und größeren Unterbrechungen doch schon seit 2715 Tagen, und so lange es mich noch freut, wird weitergeschrieben. Das letzte Mal hat es hier am 11.12.2011 um 23:33 irgendetwas neues gegeben.
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Ich möchte mich an dieser Stelle ganz aufrichtig bei allen echten Science Fiction Autoren entschuldigen. Sie wissen schon wofür …
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