wenn ich groß bin, werde ich science fiction autor
Sonntag, 2. Juli 2006
Es hat schon auch Vorteile, wenn man bis um 3 am Nachmittag schläft

Folgendes ist mir im Traum zugeflogen:

Etwas Postapokalyptisches (aber lustig postapokalyptisch): eine sogenannte Universität, untergebracht in einem ca. zwanzigstöckigen Wohnhochhaus in dem, was einmal die Vorstadt einer größeren Stadt war; wie man anhand einer abendlichen Feier erfährt, dient die Universität hauptsächlich dazu, ihrem Rektor - und ganz besonders dessen Frau - ein Leben zu ermöglichen, das man hier und heutzutage als bürgerlich bezeichnen würde. Dazu kommt, dass ein junges Mädchen, das von den anderen - aus unbekanntem Grund - als Außerirdische bezeichnet wird, sich mit einem Studenten verlobt hat (möglicherweise ein mittlerer oder entfernterer Verwandter der Frau des Rektors) und dass merkwürdige Spionageaktivitäten vor sich gehen; und dass sich die Popularität der Universität hauptsächlich darauf stützt, dass sich in ihrem Besitz zwei funktionsfähige Autos befinden. Was und wie genau, wurde in dem Traum leider nicht deutlich.

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kafka frau
ich hätt einen plan
schick mir deine mail adresse irgendwie ans handy oder hier im blog oder an steiffinwien@24on.cc
das wär toll
oder soll ichs bloggen???

oder ich schreibs dir von zuhaus aus
ist wahrscheinlich das beste also nicht an steiff

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Das bin nicht ich. Das ist Bruno Kreisky. Ich für meinen Teil bin 28 Jahre alt und ein kurzsichtiger, wenig- und langsamlesender, aufmerksamkeits- und noch vielgestalt andersgestörter, ungeschickter, linkshändiger, unausdauernder, übergewichtiger, un-unaufgeregter und unkonzentrierter stummer Schwätzer ohne Führerschein (sowie ohne Ehrgeiz, Ziel im Leben, eigene Wohnung, geregeltes oder sonstwie geartetes Geschlechtsleben, usw …), dafür mit unregelmäßigem Bartwuchs und Stoffwechsel sowie dem starken Wunsch, Drängen und Verlangen, der bürgerlichen Gesellschaft doch noch ein Ende zu bereiten (warum dennoch der Sonnenkönig dort oben hängt, darf jeder für sich selbst ausknobeln). In Ermangelung eines besseren ist mein Lebensmotto ‹wenn schon, denn schon›, was angesichts meiner Defizite im menschlichen, zwischenmenschlichen und übermenschlichen Bereich niemanden wundert, der mich kennt. Ich weiß nicht, was ich mit diesem Blog eigentlich will, aber ich schreibe es mit kleineren und größeren Unterbrechungen doch schon seit 2711 Tagen, und so lange es mich noch freut, wird weitergeschrieben. Das letzte Mal hat es hier am 11.12.2011 um 23:33 irgendetwas neues gegeben.
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Ich möchte mich an dieser Stelle ganz aufrichtig bei allen echten Science Fiction Autoren entschuldigen. Sie wissen schon wofür …
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