wenn ich groß bin, werde ich science fiction autor
Mittwoch, 8. September 2004
non-lethal fiction
Via Brad DeLong berichet Xeni Jardin auf Boing Boing von einer neuen Waffe: People who volunteered to stand in front of the directed energy beam say they felt as if they were on fire. und erinnert an die Star Trek Folge in dem bösen Paralleluniversum, wo es so eine Technologie auch gegeben hat. An die Waffe kann ich mich nicht mehr erinnern, dafür daran, dass es auch einen "bösen" Kaufmann von Venedig gibt, über den Picard entsetzt ist. Es befinden sich genau drei Star Trek Bücher in meinem Besitz, davon eines aus der "Next Generation" und genau dieses behandelt die erwähnte Folge (Dunkler Spiegel von Diane Duane) und wandert ganz oben auf meinen Stoß.

Aber es gibt noch eine andere ähnliche Waffe, obwohl sie nicht als solche gebraucht wird: Es handelt sich um die Schachtel, in die Paul Atreides (auch bekannt als der Kwisatz Haderach) seine Hand zur Prüfung stecken muss. Er empfindet höllische Schmerzen und er sieht auch, wie seine Hand verschmort; trotzdem behält er seine Hand drinnen, besteht die Prüfung, und zieht sie unversehrt wieder heraus.

Die Zusammenfassung des Plots der gesamten sechsteiligen Reihe (hier auf der englischsprachigen wikipedia) klingt ein wenig merkwürdig: ein Sohn aus gutem Hause nimmt es auf sich, Messias zu spielen und einen Wüstenplaneten, auf dem sich ein für die gesamte Menschheit immens wichtiger Rohstoff befindet, von zwei Großmächten zu befreien (deren Klan er entstammt) und den Imperator Shaddam zu stürzen um sich selbst zu selbigem zu machen und - obwohl er ein Halbgott ist - von einer Katastrophe in die nächste stürzt. Dazu gibt es jede Menge Fanatismus, Eugenik, Ludditentum ("Thou shalt not make a machine in the image of Man's mind") und Intrigen.

Ich denke ich habe eine Lektüre für den Sommer.

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Das bin nicht ich. Das ist Bruno Kreisky. Ich für meinen Teil bin 27 Jahre alt und ein kurzsichtiger, leseschwacher, besserwisserischer, aufmerksamkeitsdefizitärer, ungeschickter, linkshändiger, unausdauernder, übergewichtiger, un-unaufgeregter, unkonzentrierter und unangenehmer Schwätzer ohne Führerschein (sowie ohne Ehrgeiz, Handy, Ziel im Leben, Job, eigene Wohnung, …), dafür mit unregelmäßigem Bartwuchs, schlechter Verdauung und dem Wunsch, dem Kapitalismus ein Ende zu bereiten (der Sonnenkönig hängt dort oben wegen seines Gesichtsausdrucks und weil er mein erster und bisher bester Kanzler war). Mein Lebensmotto ist ‹wenn schon, denn schon›, was angesichts meiner Defizite im menschlichen, zwischenmenschlichen und übermenschlichen Bereich niemanden wundert, der mich kennt. Ich tue was ich hier tue schon 2191 Tage. Das letzte Mal hat es hier am 17.08.2010 um 01:07 irgendetwas neues gegeben.
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