| wenn ich groß bin, werde ich science fiction autor |
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Dienstag, 15. Jänner 2008
Wieder einmal Dienstag (aber: Hoffnung!)
13:07h — ‹confessiones›
Leute schauen mich komisch an. Ich glaube ich stinke schon wieder nach totem Tier. Es könnte auch daran liegen, dass ich den zweiten Philip K. Dick Roman in Serie lese (The Game-Players of Titan nach Clans of the Alphane Moon - darüber später irgendwann mehr. Spätestens zu seinem Todestag /Ich glaube ich weiß jetzt, wie man SciFi schreibt und werde das dann wohl bald auch machen/). Gestern am Abend habe ich die letzte Gelse in meinem Zimmer erwischt. Ich habe schon einen Großteil des Themas für meine Diplomarbeit; was es dann ganz ganz genau wird, wird sich wohl erst bei ganz genauem Hinsehen ergeben, aber so viel ist klar: ich werde die Gramsci-Machiavelli Achse beackern, und dafür Italienisch lernen, und ich weiß auch schon bei welcher dazu befugten Lehrperson ich schreiben werde, und die betreffende Person weiß das auch schon (hat mir sogar von sich aus angeboten, bei ihr zu schreiben), und ich habe auch schon die ersten merkwürdigen Sachen gefunden: "According to his pupil Emmanuel Terray, [Louis Althusser] once confessed that Machiavelli was 'without doubt the author who has most fascinated me, much more so than Marx'." [Gopal Balakrishnan, From Florence to Moscow, New Left Review 3] Ich versuche weiterhin, diese Sache hier anzugehen. - [Nachtrag: Oder auch nicht]
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![]() Das bin nicht ich. Das ist Bruno Kreisky. Ich für meinen Teil bin 28 Jahre alt und ein kurzsichtiger, wenig- und langsamlesender, aufmerksamkeits- und noch vielgestalt andersgestörter, ungeschickter, linkshändiger, unausdauernder, übergewichtiger, un-unaufgeregter und unkonzentrierter stummer Schwätzer ohne Führerschein (sowie ohne Ehrgeiz, Ziel im Leben, eigene Wohnung, geregeltes oder sonstwie geartetes Geschlechtsleben, usw …), dafür mit unregelmäßigem Bartwuchs und Stoffwechsel sowie dem starken Wunsch, Drängen und Verlangen, der bürgerlichen Gesellschaft doch noch ein Ende zu bereiten (warum dennoch der Sonnenkönig dort oben hängt, darf jeder für sich selbst ausknobeln). In Ermangelung eines besseren ist mein Lebensmotto ‹wenn schon, denn schon›, was angesichts meiner Defizite im menschlichen, zwischenmenschlichen und übermenschlichen Bereich niemanden wundert, der mich kennt. Ich weiß nicht, was ich mit diesem Blog eigentlich will, aber ich schreibe es mit kleineren und größeren Unterbrechungen doch schon seit 2716 Tagen, und so lange es mich noch freut, wird weitergeschrieben. Das letzte Mal hat es hier am 11.12.2011 um 23:33 irgendetwas neues gegeben. status
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