wenn ich groß bin, werde ich science fiction autor
Dienstag, 20. Mai 2008
Böswillig irreführende Blödsinnsmeldung des Tages

Ein Mythos des Kalten Krieges ist in Schweden gehörig ins Wanken geraten.

Eine zu Wochenbeginn veröffentlichte Armeestudie fand ziemlich eindeutige Indizien dafür, dass die diplomatische Eiszeit zwischen Stockholm und Moskau im Jahr 1982 durch das Geräusch der verbogenen Schiffsschraube eines schwedischen Schulschiffs verursacht wurde.

Die knapp vierminütige Aufzeichnung eines Unterwassergeräusches im Harsfjärden südöstlich von Stockholm hatte als Beweis für das Eindringen sowjetischer U-Boote in schwedische Küstengewässer gedient und eine schwere diplomatische Krise zwischen Schweden und der Sowjetunion verursacht.

[Schweden: ''Sowjet-U-Boot'' war offenbar Schulschiff, ORF.at]

[Diese kleine Meldung suggeriert, dass die ganze Affäre aus diesem lächerlichen kleinen Ereignis entstanden ist. Tatsache ist aber das folgende:]

Am 27. Oktober 1981 lief das sowjetische Unterseeboot U-137 vor der schwedischen Marinebasis Karlskrona auf Grund - mitten im militärischen Sperrgebiet und 380 Kilometer südlich von Stockholm. Die Havarie geriet zum Medienereignis und löste in Schweden eine regelrechte U-Boot-Hysterie aus. Dabei waren seit 1980 verstärkt "unbekannte Tauchobjekte", wie sie regierungsamtlich hießen, in den Gewässern zwischen den Schären gesichtet worden. Jahrelang konnten sie entkommen. Am 27. Oktober saß endlich eines davon in der Falle. Es war ein sowjetisches Boot.

[In feindlichen Tiefen, ZDF.de]

[Aber das ist noch nicht alles:]

Aber möglicherweise waren sie nicht die einzigen Eindringlinge. Neben britischen operierten vermutlich auch amerikanische U-Boote an der skandinavischen Küste.

Doch 1981, als die U-137 auf Grund lief und die "feindlichen" U-Boot-Sichtungen in Schweden weiter zunahmen, war davon wenig bekannt: Der Anteil der schwedischen Bevölkerung, der sich von der Sowjetunion bedroht fühlte, wuchs in kürzester Zeit von 5 auf über 40 Prozent. Der Druck auf die sozialdemokratische Regierung unter Ministerpräsident Palme, die auf Ausgleich mit der Sowjetunion bedacht war, nahm zu. Schließlich bezichtigten hohe schwedische Offiziere den Präsidenten gar des Landesverrats.

Ola Tunander, Professor für Friedensforschung und schwedischer U-Boot Experte, ist davon überzeugt, dass die angeblich sowjetischen U-Boote mehrheitlich Teil einer psychologischen Kriegsführung der Amerikaner waren - genauer der jungen Regierung Reagan und ihrer anti-sowjetischen Haltung.

Gemeinsames Ziel der USA, der Regierung Thatcher und einiger weniger schwedischer Offiziere soll es demnach gewesen sein, das Ansehen von Premierminister Palme zu beschädigen. Palme war einer der vehementesten europäischen Befürworter nuklearwaffenfreier Zonen im Baltikum und nuklearwaffenfreier Korridore in Europa. Handelte es sich also um Täuschung und gezielte Manipulation einer befreundeten Nation und eines verteidigungspolitischen Gegners? Nach Tunanders Einschätzung ist dieses Ziel erreicht worden: "Die schwedische Regierung war komplett in der Defensive. Palmes Ideen hatten keine Kraft mehr."

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Das bin nicht ich. Das ist Bruno Kreisky. Ich für meinen Teil bin 28 Jahre alt und ein kurzsichtiger, wenig- und langsamlesender, aufmerksamkeits- und noch vielgestalt andersgestörter, ungeschickter, linkshändiger, unausdauernder, übergewichtiger, un-unaufgeregter und unkonzentrierter stummer Schwätzer ohne Führerschein (sowie ohne Ehrgeiz, Ziel im Leben, eigene Wohnung, geregeltes oder sonstwie geartetes Geschlechtsleben, usw …), dafür mit unregelmäßigem Bartwuchs und Stoffwechsel sowie dem starken Wunsch, Drängen und Verlangen, der bürgerlichen Gesellschaft doch noch ein Ende zu bereiten (warum dennoch der Sonnenkönig dort oben hängt, darf jeder für sich selbst ausknobeln). In Ermangelung eines besseren ist mein Lebensmotto ‹wenn schon, denn schon›, was angesichts meiner Defizite im menschlichen, zwischenmenschlichen und übermenschlichen Bereich niemanden wundert, der mich kennt. Ich weiß nicht, was ich mit diesem Blog eigentlich will, aber ich schreibe es mit kleineren und größeren Unterbrechungen doch schon seit 2716 Tagen, und so lange es mich noch freut, wird weitergeschrieben. Das letzte Mal hat es hier am 11.12.2011 um 23:33 irgendetwas neues gegeben.
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