| wenn ich groß bin, werde ich science fiction autor |
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Montag, 20. April 2009
J. G. Ballard ist tot
02:56h — ‹public service announcements›
Ein paar Absätze aus Günter Hacks Nachruf auf der Futurezone:
Ich habe Ballard zuerst auf Deutsch (7 Bücher aus der Phantastischen Bibliothek im Schuber) gelesen, und obwohl ein paar Motive hängen geblieben sind, war es kein allzu einschneidendes Erlebnis. Das änderte sich am Freitag, 14. Jänner 2005, als plötzlich beim Kuppitsch im Jonasreindl drei Bücher lagen [Liste der am Freitag, 14. Jänner 2005, angeschafften Bücher] - ein höchst ungewöhnliches Sortiment zu höchst ungewöhnlichen Preisen, das damals wie heute paranoide Vorstellungen in mir nährt, jemand wolle gewisse Ideen in mich pflanzen //Wäre das nicht eine hervorragende Idee? Gezielt auf dem Lebensweg eines Menschen Bücher platzieren?// Jedenfalls konnte ich mich von »the four-dimensional nightmare« (wie gesagt, höchst ungewöhnlich: ein englisches Buch, aus den 60ern, um einen halben Euro, ... - nicht das, was sonst so beim Kuppitsch liegt) den ganzen restlichen Tag nicht mehr losreißen. Dann konnte ich mich doch losreißen und habe den Rest in öffentlichen Verkehrsmitteln in Transdanubien unter einem eisigen blauen Himmel gelesen. Andererseits erinnere ich mich an eine heiße und stickige Straßenbahnfahrt mit dem 5er, dann mit der U1, Einkaufen im Donauzentrum, dann mit dem 25er nach Leopoldau und dort dann am provisorischen Bahnsteig stehen, und kurz danach Sommerferien. Nachrufe und Sonstiges auf ballardian Goodbye, Jim ... comment |
![]() Das bin nicht ich. Das ist Bruno Kreisky. Ich für meinen Teil bin 27 Jahre alt und ein kurzsichtiger, leseschwacher, besserwisserischer, aufmerksamkeitsdefizitärer, ungeschickter, linkshändiger, unausdauernder, übergewichtiger, un-unaufgeregter, unkonzentrierter und unangenehmer Schwätzer ohne Führerschein (sowie ohne Ehrgeiz, Handy, Ziel im Leben, Job, eigene Wohnung, …), dafür mit unregelmäßigem Bartwuchs, schlechter Verdauung und dem Wunsch, dem Kapitalismus ein Ende zu bereiten (der Sonnenkönig hängt dort oben wegen seines Gesichtsausdrucks und weil er mein erster und bisher bester Kanzler war). Mein Lebensmotto ist ‹wenn schon, denn schon›, was angesichts meiner Defizite im menschlichen, zwischenmenschlichen und übermenschlichen Bereich niemanden wundert, der mich kennt. Ich tue was ich hier tue schon 2191 Tage. Das letzte Mal hat es hier am 17.08.2010 um 01:07 irgendetwas neues gegeben. status
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