wenn ich groß bin, werde ich science fiction autor
Mittwoch, 6. Oktober 2004
Chance 2004, Teil 2
The quality of the erection is what is most important. And the size of erection. So this can be a dangerous place to be where sex is mandatory first of all, the only way to achieve full personhood is by being sexually active and then, you know, the cult of efficiency is applied to our relationships.

MJ.com: You argue that Viagra can be seen as a way for older men to reassert waning dominance in a changing social hierarchy.

ML: Viagra taps into a cultural anxiety about masuculinity. Gender roles have changed quite a bit, there is quite a bit of confusion within relationships, within families, within the workplace, about men’s roles and women’s roles, about who is allowed to be sexual, who has the power in society. I encountered several men who and said, "You know, when I come home and my wife makes more money than I do, it’s helpful to have something like Viagra and to be in a traditional power position in the bedroom."

It's about much more than that, though. It also taps into our cultural anxieties about aging, about sexuality, these sorts of areas of identity that are changing. We are in an identity moment, where these postmodern identities can be aided with the help of medication now. It’s interesting to think about how identity and pharmaceuticals come together, particularly for younger generations.

MJ.com: How do you think it will affect younger generations?

ML: I think that it already is. I talked about men in their early twenties and the college students that I teach. You know this is in some ways the Ritalin generation -- many of these kids grew up with medicated childhoods. So they are using pharmaceuticals in new and different ways. They’re using it to construct new forms of selfhood and bolster particular identities. This isn’t everyone on the college campus, but there is a proportion of students who have no problem using psycho-stimulants for test-taking and a different class of drugs for partying. So pharmaceutical drugs are kind of the new drug of choice for elite institutions. It’s the new drug problem on campuses. Viagra is certainly part of that. We know of many cases, we spoke with people who work in Emergency rooms who see people who have taken X and Viagra, antidepressants and Viagra. It’s a new world of pharmaceutical cocktails. My concern there is that we are turning to pharmaceutical products rather than to one another. We are in such a biomedical moment that we tend to focus on our bodies only. I think people would benefit from looking at layers of life beyond their bodies. - Meika Loe, Interviewed By Eva Steele-Saccio, The Rise (and Rise) of Viagra, Mother Jones

Auch dies ein halber Romanentwurf. Die Basis bildet ein traditioneller politisch gefärbter Pubertätsroman, transponiert in eine imaginäre Welt, die stark den 20ern und 30ern des 20. Jahrhunderts gleicht. Ein junger Mann und eine junge Frau, beide vom Lande; er liebt sie, kann sich aber nicht dazu durchringen, es ihr zu sagen; durch politische Vorgänge werden sie (nicht ganz unfreiwillig) auseinandergerissen. Er schließt sich der einen Bewegung an, sie sich der anderen. Später begegnen sie sich wieder; beide sind inzwischen weit oben in den Apparaten ihrer jeweiligen Parteien; inzwischen herrscht Bürgerkrieg. Auf Doktor Schiwago und ähnliches wird aber möglichst verzichtet, keine Seifenopern von wegen das Private ist stärker als das Politische und auch kein Herumgeleiere über die Immoralität von diesem oder jenem. Am Besten bringt er sie oder sie ihn um. Wer das dann toll findet kann sich dazu selbst gratulieren und wird in dieser Welt keine Probleme haben, glücklich zu sterben; alle anderen können in Agonie verfallen, wenn sie wollen.

Hier ist der Erfolg ungewisser und wird es wohl auch mehr auf den Inhalt ankommen; dafür braucht man sich nicht wirklich in Berlin oder Tel Aviv auskennen und kann alles frei erfinden. Da trifft es sich gut, dass ich den Anfang schon habe; schon seit mehreren Jahren. Nur wusste ich damals nicht, wie ich über das erste Kapitel hinauskommen soll. Wenn also irgendwer so einen Roman schreiben möchte, dann bitte warten bis ich fertig bin.

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Das bin nicht ich. Das ist Bruno Kreisky. Ich für meinen Teil bin 28 Jahre alt und ein kurzsichtiger, wenig- und langsamlesender, aufmerksamkeits- und noch vielgestalt andersgestörter, ungeschickter, linkshändiger, unausdauernder, übergewichtiger, un-unaufgeregter und unkonzentrierter stummer Schwätzer ohne Führerschein (sowie ohne Ehrgeiz, Ziel im Leben, eigene Wohnung, geregeltes oder sonstwie geartetes Geschlechtsleben, usw …), dafür mit unregelmäßigem Bartwuchs und Stoffwechsel sowie dem starken Wunsch, Drängen und Verlangen, der bürgerlichen Gesellschaft doch noch ein Ende zu bereiten (warum dennoch der Sonnenkönig dort oben hängt, darf jeder für sich selbst ausknobeln). In Ermangelung eines besseren ist mein Lebensmotto ‹wenn schon, denn schon›, was angesichts meiner Defizite im menschlichen, zwischenmenschlichen und übermenschlichen Bereich niemanden wundert, der mich kennt. Ich weiß nicht, was ich mit diesem Blog eigentlich will, aber ich schreibe es mit kleineren und größeren Unterbrechungen doch schon seit 2819 Tagen, und so lange es mich noch freut, wird weitergeschrieben. Das letzte Mal hat es hier am 22.05.2012 um 20:29 irgendetwas neues gegeben.
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Ich möchte mich an dieser Stelle ganz aufrichtig bei allen echten Science Fiction Autoren entschuldigen. Sie wissen schon wofür …
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