| wenn ich groß bin, werde ich science fiction autor |
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Montag, 26. Juli 2010
Die Arbeit ist getan
21:13h — ‹berichte›
Ich dachte ich hätte jetzt furchtbar viel zu sagen. Stattdessen ein paar Bilder, die ich vor einiger Zeit mit der Kamera meines kleinen Spielzeugs geschossen habe.
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ... link (0 comments) ... comment Donnerstag, 14. Mai 2009
Ein Massaker an der Jugend (Katzen können so grausam sein)
17:55h — ‹berichte›
... link (0 comments) ... comment Samstag, 11. Oktober 2008
Kassette 1
03:06h — ‹berichte›
Diane, ich habe heute das neue Semester begonnen. Es ist 13:53 am Freitag, 10. Oktober 2008; ich befinde mich im Neuen Institutsgebäude, abgekürzt groß-N klein-i groß-G, im dritten Stock, im Hörsaal 3E Der Tag hat schlecht begonnen; ich wurde rechtzeitig von meinem treuen N810 um Punkt zehn Uhr geweckt, wie immer mit dem Lied "I've got a feeling" von Zoot Woman, auf deren neuestes Album ich sehnsüchtig warte. Dennoch bin ich wieder eingeschlafen und hatte einen seltsamen Traum, an den ich mich momentan nicht mehr erinnern kann. Ich habe das gegeseen, was meine Mutter ihr Chilli nennt - in Wirklichkeit eine Mischung aus Gulasch und Chilli, ohne Gewürze; danach habe ich meine e-Mails abgerufen, um zu sehen, ob die Freundin/Bekannte, mit der ich mich für heute verabredete hatte, absagen musste, was in der Tat der Fall war. Sie hatte bereits gesagt, dass sie sich nicht gut fühle und das Treffen möglicherweise absagen müsse. Das war mir nicht sehr unangenehm, da ich selbst zur Zeit nicht ganz gesund bin. Als ich dann zu meinem Zug aufbrechen wollte, musste ich erneut die Toilette aufsuchen (ich hatte das bereits kurz nach dem Aufstehen getan) und musste feststellen, dass ich Durchfall hatte. Auf dem Weg in die Stadt habe ich noch mehr als üblich geschwitzt, und als ich an der Universität angekommen war, musste ich erneut die Toilette aufsuchen. Ich fand dann den Hörsaal, in dem mein Seminar stattfinden wird - das war nicht schwer: das Seminar dieses Professors findet immer zur selben Zeit am selben Ort statt und ich habe es bereits vier mal besucht - und wurde von einem jungen Mann begrüßt, der aussieht wie Steve Jobs, allerdings - höchst seltsam - in einem grauen Anzug; die angemeldeten knapp zwanzig Personen sollten jetzt demnächst alle eintreffen. Ich hoffe, dass meine Verdauung wieder so weit in Ordnung ist, dass ich die nächsten eineinhalb Stunden ohne Unterbrechung dem Seminar folgen kann. Ich schließe jetzt und werde nachher meinen Bericht fortsetzen --- Diane, es war sehr lehrreich. Ich wusste nicht, dass Thomas Hobbes, ein konsequenter Materialist war, und darüberhinaus, wie Spinoza, nach der geometrischen Methode vorgegangen ist. Im Anschluss an das Seminar kam ich mit einem der dort zahlreich anwesenden bärtigen jungen Männer ins Gespräch. Ich erläuterte ihm meine Theorien über die Intellektuellen als soziale Klasse, was ihn zu einer improvisierten Ansprache über Universalismus und moralische Verantwortung inspirierte, was mich wiederum dazu veranlasste, ihm die ideologischen Aspekte seiner diversen Äußerungen zu erläutern, was er mit dem Verweis auf die je individuelle Beschaffenheit eines jeden Intellektuellen zu kontern versuchte; an diesem Punkt führte ein mir gut bekannter Kollege das Gespräch mit mir in eine andere Richtung fort, während zwei mir nicht bekannte Kollegen das Gespräch mit meinem ursprünglichen Gesprächspartner in die von ihm bereits vorgezeichnete Richtung fortsetzten; das letzte, was ich von diesem Gespräch mitbekommen habe, war, dass einer der Beteiligten seinen Bruder zwar nicht als dumm bezeichnen wollte, aber feststellen musste, dass dieser, im Gegensatz zu ihm selbst, in seiner geistigen Entwicklung früh stehengeblieben war und nun als Maler und Anstreicher tätig sei. Kurz danach haben der mir bekannte Kollege und ich, immer noch in unser Gespräch vertieft, das Zimmer verlassen und ich habe mich wenig später dann auf den Weg nach Hause gemacht. Diane, ob es wohl eine universal einsetzbare Methode gibt, den moralistischen und individualistischen Einsprüchen gegen schmerzvolle strukturelle Analysen wirksam entgegenzutreten? Ich hoffe es. Das war so weit alles. Ich melde mich wieder, wenn es Neues zu berichten gibt ... link (0 comments) ... comment |
![]() Das bin nicht ich. Das ist Bruno Kreisky. Ich für meinen Teil bin 28 Jahre alt und ein kurzsichtiger, wenig- und langsamlesender, aufmerksamkeits- und noch vielgestalt andersgestörter, ungeschickter, linkshändiger, unausdauernder, übergewichtiger, un-unaufgeregter und unkonzentrierter stummer Schwätzer ohne Führerschein (sowie ohne Ehrgeiz, Ziel im Leben, eigene Wohnung, geregeltes oder sonstwie geartetes Geschlechtsleben, usw …), dafür mit unregelmäßigem Bartwuchs und Stoffwechsel sowie dem starken Wunsch, Drängen und Verlangen, der bürgerlichen Gesellschaft doch noch ein Ende zu bereiten (warum dennoch der Sonnenkönig dort oben hängt, darf jeder für sich selbst ausknobeln). In Ermangelung eines besseren ist mein Lebensmotto ‹wenn schon, denn schon›, was angesichts meiner Defizite im menschlichen, zwischenmenschlichen und übermenschlichen Bereich niemanden wundert, der mich kennt. Ich weiß nicht, was ich mit diesem Blog eigentlich will, aber ich schreibe es mit kleineren und größeren Unterbrechungen doch schon seit 2711 Tagen, und so lange es mich noch freut, wird weitergeschrieben. Das letzte Mal hat es hier am 11.12.2011 um 23:33 irgendetwas neues gegeben. status
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Oh ja, ich bin ein Gewinner! Teilweise war es nicht... by flowo (2010.10.21, 02:21) Jetzt wird es ernst
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