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CIA und CT
Es wird berichtet, dass die CIA ihre Aktivitäten in Afghanistan weiter ausbaut. Genaue Zahlen unterlägen der Geheimhaltung. Nach Angaben eines Regierungsbeamten seien jedoch bereits rund 700 Mitarbeiter in dem Land aktiv. Es würden Agenten, Analysten und Paramilitärs entsandt. [...] Auf die Agenten warteten viele Aufgaben. Sie sollten etwa zusammen mit Spezialeinheiten hochrangige Zielpersonen jagen, die öffentliche Meinung in den Provinzen erkunden, die sich offensichtlich mehr und mehr den Taliban zuneige, sowie Informationen über Korruption in der afghanischen Regierung sammeln. [CIA will Präsenz ausbauen, Ö1 Sonntagsjournal, 20. September 2009]
Da unsere Medien absolut keine Lust haben, darüber zu berichten, was das bedeutet, was in Afghanistan jetzt schon passiert (massive Bombardierungen von Wohngebieten, gezielte Tötungen mitsamt „Kollateralschäden”, usw.) und was dort in Zukunft passieren wird: ein Blick in die Vergangenheit, um eine Ahnung zu geben, wie die „anti-Terroraktivitäten” der CIA in Afghanistan aussehen könnten: Government terror teams are nothing new. My father-in-law, Andy McKevitt, who is 98 years old, remembers British soldiers leaving their barracks at night, dressing as civilians, and murdering IRA leaders. The Brits would gather the wives and children of missing IRA leaders in the barn and burn it down, shooting anyone who ran outside to escape the flames. The idea was to send a message to the community at large – support the IRA and you’re horribly dead. All the CIA did in Vietnam was to formalize this venerable practice, and give its terror teams a cutesy name: Provincial Reconnaissance Units (PRU). [...] A big problem in South Vietnam, as in Afghanistan, is that the CIA defines its enemy as “insurgents” when in fact they are nationalists. Thus, it is counterproductive for political action and counter-terror teams to hunt them down in their own villages. In South Vietnam many American targets were not terrorists but, as counter-insurgency guru David Galula writes, "men whose motivations, even if the counterinsurgent disapproves of them, may be perfectly honorable. They do not participate directly, as a rule, in direct terrorism or guerrilla action and, technically, have no blood on their hands."7 Collecting intelligence on these Robin Hoods meant recruiting agents and informants. But, as erstwhile CIA officer and Phoenix advisor Warren Milberg noted in his 1974 thesis, "The Future Applicability of the Phoenix Program," written for the Air University, recruiting informants and agents in enemy territory was dangerous work, so "it became necessary to do detailed studies of various motivational factors." Consequently, the CT teams focused on recruiting "people who had been victims of Viet Cong atrocities and acts of terrorism."8 In the Philippines, Lansdale boasted about training some troops “to pose as a Huk squadron in enemy-controlled areas.”9 David Galula agreed this is an effective tactic, saying, "pseudo insurgents are another way to get intelligence and to sow suspicion at the same time between the real guerrillas and the population."10 Thus, CIA counter-terror teams started pretending to be VC and terrorizing friendly as well as enemy villages. This counter-terror “intelligence function” (it’s an intelligence function because, by producing informants and agents, it produces intelligence) was well known by October 1965, when Ohio Sen. Stephen Young charged that the CIA’s CTs disguised themselves as Vietcong and discredited the Communists by committing atrocities. "It was alleged to me that several of them executed two village leaders and raped some women," the Herald Tribune reported Young as saying.”11 The scandal generated by Young had only effect – to prompt the CIA in 1966 to change the name of its counter-terror teams to the PRU, which, in 1967, became one of three foundation stones (along with the CIA’s interrogation and administrative detention programs) of the CIA’s infamous Phoenix Program. [...] 7. David Galula, Counter-Insurgency Warfare: Theory and Practice (New York: Praeger, 1964) p. 124. 8. Warren Milberg, "The Future Applicability of the Phoenix Program" (Research Study, Report #1835-74, Air command and Staff College, Air University, Maxwell Air Force Base, May 1974), pp. 33-34. 9. Lansdale, 88. 10. Galula, 120 11. The Herald Tribune, October 21, 1965 [Douglas Valentine, A Bad Vietnam Lesson for Afghanistan, Consortiumnews.com, 17. September 2009]
[Wer den Artikel zur Gänze liest, wird feststellen, dass er sich auf einen Kommentar in der New York Times bezieht, in dem die Einrichtung genau dieser PRUs in Afghanistan gefordert wird.]
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Change You Can Die For
Barack Obama hat noch in seiner ersten Woche als amerikanischer Präsident sein erstes Dutzend Leute umgebracht, und das unter Verletzung der Souveränität eines anderen Staates: Bush-Linie fortgesetzt Von "Change" keine Spur: Am Freitag haben US-Drohnen offenbar wieder das pakistanisch-afghanische Grenzgebiet bombardiert. Neben mutmaßlichen El-Kaida-Kämpfern dürften dabei auch Zivilisten getötet worden sein. Mit der ersten bekannt gewordenen US-Militäroperation unter dem Befehl von Barack Obama setzt der neue US-Präsident damit die Linie seines Vorgängers Bush nahtlos fort, auch was die "Transparenz" angeht - auf unangenehme Fragen aus Pakistan fiel dem Weißen Haus am Samstag keine bessere Antwort als Schweigen ein. [...] Abgekartetes Spiel? Umstritten sind die Drohnen-Angriffe vor allem deswegen, weil sie ohne jegliche völkerrechtliche Legitimation oder Erlaubnis geschehen. Nicht umsonst haben die USA bisher für keinen einzigen der Angriffe offiziell die Verantwortung übernommen. Viele politische Beobachter glauben ohnehin an ein abgekartetes Spiel: Demnach beschwert sich Islamabad routinemäßig wegen der Attacken bei Washington, gestattet die Angriffe aber stillschweigend und erhält im Gegenzug dafür finanzielle Unterstützung. [Der ''andere'' Obama: Schweigen nach Angriff in Pakistan, ORF.at]
Aber ist das nicht etwas vorschnell? Könnte es nicht sein, dass da ein Programm aus der Bush-Ära im Selbstlauf ... irgendwie an Obama vorbei sozusagen ... und sie versuchen gerade, herauszufinden, was da passiert ist ... denn Obama würde ja nie ... irgendwie anders ... irgendwie? Nein: Barack Obama gave the go-ahead for his first military action yesterday, missile strikes against suspected militants in Pakistan which killed at least 18 people. Four days after assuming the presidency, he was consulted by US commanders before they launched the two attacks. Although Obama has abandoned many of the "war on terror" policies of George Bush while he was president, he is not retreating from the hunt for Osama bin Laden and other al-Qaida leaders. [Ewen MacAskill, President orders air strikes on villages in tribal area, The Guardian, 24. Jänner 2009]
Und wenn erst einmal die versprochenen zusätzlichen 30.000 Soldaten in Afghanistan eintreffen ...
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Böswillig irreführende Blödsinnsmeldung des Tages
Ein Mythos des Kalten Krieges ist in Schweden gehörig ins Wanken geraten. Eine zu Wochenbeginn veröffentlichte Armeestudie fand ziemlich eindeutige Indizien dafür, dass die diplomatische Eiszeit zwischen Stockholm und Moskau im Jahr 1982 durch das Geräusch der verbogenen Schiffsschraube eines schwedischen Schulschiffs verursacht wurde. Die knapp vierminütige Aufzeichnung eines Unterwassergeräusches im Harsfjärden südöstlich von Stockholm hatte als Beweis für das Eindringen sowjetischer U-Boote in schwedische Küstengewässer gedient und eine schwere diplomatische Krise zwischen Schweden und der Sowjetunion verursacht. [Schweden: ''Sowjet-U-Boot'' war offenbar Schulschiff, ORF.at] [Diese kleine Meldung suggeriert, dass die ganze Affäre aus diesem lächerlichen kleinen Ereignis entstanden ist. Tatsache ist aber das folgende:] Am 27. Oktober 1981 lief das sowjetische Unterseeboot U-137 vor der schwedischen Marinebasis Karlskrona auf Grund - mitten im militärischen Sperrgebiet und 380 Kilometer südlich von Stockholm. Die Havarie geriet zum Medienereignis und löste in Schweden eine regelrechte U-Boot-Hysterie aus. Dabei waren seit 1980 verstärkt "unbekannte Tauchobjekte", wie sie regierungsamtlich hießen, in den Gewässern zwischen den Schären gesichtet worden. Jahrelang konnten sie entkommen. Am 27. Oktober saß endlich eines davon in der Falle. Es war ein sowjetisches Boot. [In feindlichen Tiefen, ZDF.de] [Aber das ist noch nicht alles:] Aber möglicherweise waren sie nicht die einzigen Eindringlinge. Neben britischen operierten vermutlich auch amerikanische U-Boote an der skandinavischen Küste. Doch 1981, als die U-137 auf Grund lief und die "feindlichen" U-Boot-Sichtungen in Schweden weiter zunahmen, war davon wenig bekannt: Der Anteil der schwedischen Bevölkerung, der sich von der Sowjetunion bedroht fühlte, wuchs in kürzester Zeit von 5 auf über 40 Prozent. Der Druck auf die sozialdemokratische Regierung unter Ministerpräsident Palme, die auf Ausgleich mit der Sowjetunion bedacht war, nahm zu. Schließlich bezichtigten hohe schwedische Offiziere den Präsidenten gar des Landesverrats. Ola Tunander, Professor für Friedensforschung und schwedischer U-Boot Experte, ist davon überzeugt, dass die angeblich sowjetischen U-Boote mehrheitlich Teil einer psychologischen Kriegsführung der Amerikaner waren - genauer der jungen Regierung Reagan und ihrer anti-sowjetischen Haltung. Gemeinsames Ziel der USA, der Regierung Thatcher und einiger weniger schwedischer Offiziere soll es demnach gewesen sein, das Ansehen von Premierminister Palme zu beschädigen. Palme war einer der vehementesten europäischen Befürworter nuklearwaffenfreier Zonen im Baltikum und nuklearwaffenfreier Korridore in Europa. Handelte es sich also um Täuschung und gezielte Manipulation einer befreundeten Nation und eines verteidigungspolitischen Gegners? Nach Tunanders Einschätzung ist dieses Ziel erreicht worden: "Die schwedische Regierung war komplett in der Defensive. Palmes Ideen hatten keine Kraft mehr."
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So lange es noch niemandem aufgefallen ist und diese Peinlichkeit noch auf der Hauptseite ist:
Vor fünfzig Jahren hätte die Weltgeschichte anders geschrieben werden können. Nach erst jetzt freigegebenen US-Dokumenten plante die US-Armee 1958 einen Nuklearschlag gegen China. Eine bis zu 15.000 Tonnen schwere Atombombe hätte im Falle einer Blockade Taiwans abgeworfen werden sollen. Dass das Militär seine Pläne nicht verwirklichen konnte, liegt an dem damaligen US-Präsidenten Eisenhower, wie die Dokumente belegen. Er machte den Militärs einen Strich durch die Rechnung. [Eisenhower stellte sich gegen Militärs]
Eine 15 Kilotonnen Atombombe wiegt keine 15 Kilotonnen - das ist der Sinn des Ganzen ... [Wurde inzwischen korrigiert] Aber etwas ernster: Das ist nicht sehr verwunderlich. Die USA haben einige Jahre davor während des Koreakrieges immer wieder erwogen, Atomwaffen gegen China (an overall atomic campaign against Red China) und/oder Nordkorea einzusetzen, einmal sogar öffentlich: At a famous news conference on 30 November President Harry Truman threatened use of the atomic bomb, saying the US might use any weapon in its arsenal. (10) The threat was not the faux pas many assumed it to be, but was based on contingency planning to use the bomb. On that same day, Air Force General George Stratemeyer sent an order to General Hoyt Vandenberg that the Strategic Air Command should be put on warning, "to be prepared to dispatch without delay medium bomb groups to the Far East . . . this augmentation should include atomic capabilities." [Bruce Cumings, Why Did Truman Really Fire MacArthur? ... The Obscure History of Nuclear Weapons and the Korean War Provides the Answer, History News Network, 10. Jänner 2005] [Nachsatz:] Without even using such "novel weapons" -- although napalm was very new -- the air war levelled North Korea and killed millions of civilians. North Koreans tell you that for three years they faced a daily threat of being burned with napalm: "You couldn't escape it," one told me in 1981. By 1952 just about everything in northern and central Korea had been completely levelled. What was left of the population survived in caves. Over the course of the war, Conrad Crane wrote, the US air force "had wreaked terrible destruction all across North Korea. Bomb damage assessment at the armistice revealed that 18 of 22 major cities had been at least half obliterated." A table he provided showed that the big industrial cities of Hamhung and Hungnam were 80-85% destroyed, Sariwon 95%, Sinanju 100%, the port of Chinnampo 80% and Pyongyang 75%. A British reporter described one of the thousands of obliterated villages as "a low, wide mound of violet ashes." General William Dean, who was captured after the battle of Taejon in July 1950 and taken to the North, later said that most of the towns and villages he saw were just "rubble or snowy open spaces." Just about every Korean he met, Dean wrote, had had a relative killed in a bombing raid. (17) Even Winston Churchill, late in the war, was moved to tell Washington that when napalm was invented, no one contemplated that it would be "splashed" all over a civilian population. (18) This was Korea, "the limited war." The views of its architect, Curtis LeMay, serve as its epitaph. After it started, he said: "We slipped a note kind of under the door into the Pentagon and said let us go up there . . . and burn down five of the biggest towns in North Korea -- and they're not very big -- and that ought to stop it. Well, the answer to that was four or five screams -- 'You'll kill a lot of non-combatants' and 'It's too horrible.' Yet over a period of three years or so . . . we burned down every town in North Korea and South Korea, too . . . Now, over a period of three years this is palatable, but to kill a few people to stop this from happening -- a lot of people can't stomach it." (19)
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"I can't listen to that much Wagner Rush. I start getting the urge to conquer Poland Canada."

Invading Canada won't be like invading Iraq: When we invade Canada, nobody will be able to grumble that we didn't have a plan. The United States government does have a plan to invade Canada. It's a 94-page document called "Joint Army and Navy Basic War Plan -- Red," with the word SECRET stamped on the cover. It's a bold plan, a bodacious plan, a step-by-step plan to invade, seize and annex our neighbor to the north. It goes like this: [...] Invading Canada is an old American tradition. Invading Canada successfully is not. During the American Revolution, Benedict Arnold -- then in his pre-traitor days -- led an invasion of Canada from Maine. It failed. During the War of 1812, American troops invaded Canada several times. They were driven back. In 1839, Americans from Maine confronted Canadians in a border dispute known as the Aroostook War. "There were never any shots fired," said Etzinger, the Canadian Embassy spokesman, "but I think an American cow was injured -- and a Canadian pig." In 1866, about 800 Irish Americans in the Fenian Brotherhood decided to strike a blow for Irish independence by invading Canada. They crossed the Niagara River into Ontario, where they defeated a Canadian militia. But when British troops approached, the Fenians fled back to the United States, where many were arrested. After that, Americans stopped invading Canada and took up other hobbies, such as invading Mexico, Haiti, Nicaragua, Grenada and, of course, Iraq. But the dream of invading Canada lives on in the American psyche, occasionally manifesting itself in bizarre ways. Movies, for instance. [Peter Carlson, Raiding the Icebox, Washington Post, 30. Dezember 2005] 
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Phil war der Größte
The interview was conducted in Mr. Dick's conapt by Gary and Nicole Panter. K.W. Jeter, one of Dick's close friends and author of the yet unpublished but excellent DR. ADDER, attended and added his comments. DICK: Um … fuck. JETER: Beer? [...] SLASH: You wrote in one story about a system of enforced anarchy. DICK: Yes, I did … (tape stops!) … of course I grew up in Berkeley and my baby sitter was a communist. She used to give me lectures on how wonderful the Soviet Union was. I would draw all these pictures of tractors and cow shit, but told her the shit was dirigibles. I was sent to a communist kindergarden. JETER: Sounds like a Roger Corman film. COMMUNIST KINDERGARDEN. SLASH: What do you think of communism now? DICK: … uh, I've had the shit kicked out of me by the authorities so many times that I no longer have an opinion on that. "When I hear the word "communism" my mind goes blank. Let me know when they're in power. Then I'll give you a definite opinion. (laughter) I regard the Soviet Union as a tyrannical dictatorship run by an entrenched clique of old men who are probably the Ronald Reagans of the communist world. SLASH: The kids that trash the white House would probably be a bunch of dub shits out for a yuk. Is that a scary prospect? DICK: Not for me it's not! I can't imagine how they could be more dangerous then the people that are there now. Carter has spoken of the Russians in relation to the Afghanistan war as atheists. That's holy war talk. And the Democrats are getting the MX missile put through, which is almost like a Warner Brothers cartoon. [...] DICK: God designed a really fucked-up universe as far as I can make out. I have this friend who had his cat and he was walking the cat and the cat tried to cross the street and a car came along and did in the cat … turned it into a fur pizza. This friend of mine has managed to destroy my whole theological edifice with this argument about his cat. JETER: A dead cat is the ultimate refutation of any religious system. It was my cat. [PHIL K. DICK INTERVIEW (Slash May 1980), philipkdickfans.com]
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Jimmy Carter ist ein guter Politiker, der völlig automatisch lügt, selbst wenn er die Wahrheit sagt
Gefangene der US-Streitkräfte werden nach Ansicht des ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter nach wie vor gefoltert. "Ich glaube es nicht - ich weiß es", sagte Carter in einem im Voraus veröffentlichten Interview des US-Nachrichtensenders CNN. "Unser Land hat erstmals in meinem Leben die grundlegenden Prinzipien der Menschenrechte aufgegeben", sagte der 83 Jahre alte Demokrat. [Ex-Präsident Carter: US-Streitkräfte foltern Gefangene, ORF.at]
"Unser Land hat erstmals in meinem Leben die grundlegenden Prinzipien der Menschenrechte aufgegeben" - völlig lachhaft. Nicht nur, dass dieser Satz eine kapitale Lüge ist; Jimmy Carter selbst hat auch das seinige zu den "grundlegenden Prinzipien der Menschenrechte" in der Praxis der amerikanischen Außenpolitik beigetragen. Ein kleiner Auszug: Inaugurated 13 months after Indonesia's December 1975 invasion of East Timor, Carter stepped up U.S. military aid to the Jakarta regime as it continued to murder Timorese civilians. By the time Carter left office, about 200,000 people had been slaughtered. Elsewhere, despotic allies — from Ferdinand Marcos of the Philippines to the Shah of Iran — received support from President Carter. In El Salvador, the Carter administration provided key military aid to a brutal regime. In Nicaragua, contrary to myth, Carter backed dictator Anastasio Somoza almost until the end of his reign. In Guatemala — again contrary to enduring myth — major U.S. military shipments to bloody tyrants never ended. After moving out of the White House in early 1981, Carter developed a reputation as an ex-president with a conscience. He set about building homes for the poor. And when he traveled to hot spots abroad, news media often depicted Carter as a skillful negotiator on behalf of human rights. But a decade after Carter left the Oval Office, scholar James Petras assessed the ex-president's actions overseas — and found that Carter's image as "a peace mediator, impartial electoral observer and promoter of democratic values...clashes with the experiences of several democratic Third World leaders struggling against dictatorships and pro-U.S. clients." From Latin America to East Africa, Petras wrote, Carter functioned as "a hard-nosed defender of repressive state apparatuses, a willing consort to electoral frauds, an accomplice to U.S. Embassy efforts to abort popular democratic outcomes and a one-sided mediator." [...] The latest developments in Haiti haven't surprised Petras, an author and sociology professor at Binghamton University in New York. "Every time Carter intervenes, the outcomes are always heavily skewed against political forces that want change," Petras said when we reached him on Sept. 20. "In each case, he had a political agenda — to support very conservative solutions that were compatible with elite interests." Petras described Carter as routinely engaging in "a double discourse. One discourse is for the public, which is his moral politics, and the other is the second track that he operates on, which is a very cynical realpolitik that plays ball with very right-wing politicians and economic forces." [Jeff Cohen, Norman Solomon, Jimmy Carter And Human Rights: Behind The Media Myth, Media Beat, 21. September 1994, Fairness & Accuracy In Reporting]
Es wird noch besser. In einem Interview mit dem Nouvel Observateur hat Zbigniew Brzezinski offen zugegeben, dass Carter die Mudschahedin schon vor dem Einmarsch der Sowjetunion unterstützt hat; und dass darüber hinaus diese Unterstützung ausdrücklich mit dem Ziel erfolgte, die Sowjetunion zum Einmarsch zu provozieren und ihr "ihr Vietnam" zu geben. //Der ehemalige CIA Direktor Gates, von dem zu Beginn des Interviews die Rede ist und der zuerst publik gemacht hat, dass die Unterstützung bereits vor der Invasion begonnen hatte, ist übrigens seit Dezember 2006 der Nachfolger Donald Rumsfelds als Verteidigungsminister.// Le Nouvel Observateur. L’ancien directeur de la CIA Robert Gates l’affirme dans ses Mémoires (1) : les services secrets américains ont commencé à aider les moudjahidine afghans six mois avant l’intervention soviétique. A l’époque, vous étiez le conseiller du président Carter pour les affaires de sécurité ; vous avez donc joué un rôle clé dans cette affaire. Vous confirmez ? Zbigniew Brzezinski (2). Oui. Selon la version officielle de l’histoire, l’aide de la CIA aux moudjahidine a débuté courant 1980, c’est-à-dire après que l’armée soviétique eut envahi l’Afghanistan, le 24 décembre 1979. Mais la réalité, gardée secrète jusqu’à présent, est tout autre : c’est en effet le 3 juillet 1979 que le président Carter a signé la première directive sur l’assistance clandestine aux opposants du régime prosoviétique de Kaboul. Et ce jour-là, j’ai écrit une note au président dans laquelle je lui expliquais qu’à mon avis cette aide allait entraîner une intervention militaire des Soviétiques. [...] N. O. Lorsque les Soviétiques ont justifié leur intervention en affirmant qu’ils entendaient lutter contre une ingérence secrète des Etats-Unis en Afghanistan, personne ne les a crus. Pourtant, il y avait un fond de vérité... Vous ne regrettez rien aujourd’hui? Z. Brzezinski. Regretter quoi ? Cette opération secrète était une excellente idée. Elle a eu pour effet d’attirer les Russes dans le piège afghan et vous voulez que je le regrette ? Le jour où les Soviétiques ont officiellement franchi la frontière, j’ai écrit au président Carter, en substance : « Nous avons maintenant l’occasion de donner à l’URSS sa guerre du Vietnam. » De fait, Moscou a dû mener pendant presque dix ans une guerre insupportable pour le régime, un conflit qui a entraîné la démoralisation et finalement l’éclatement de l’empire soviétique. [Vincent Jauvert, « Oui, la CIA est entrée en Afghanistan avant les Russes... », Le Nouvel Observateur, 15. Jänner 1998]
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Vietnam I
Beinahe sechs Jahre ist es nun her, dass die USA - als Reaktion auf die Terroranschläge vom 11. September - mit britischer Unterstützung das Taliban-Regime in Afghanistan gestürzt haben. Seitdem versuchen Washington und die NATO vergeblich, das Land zu befrieden. Im Irak ist der Kampf gegen die Rebellen und die Aussicht auf ein Ende der Gewalt noch hoffnungsloser. Seit einigen Monaten setzt das Pentagon nun verstärkt auf eine neue Strategie: Statt Journalisten wie bei der Eroberung des Irak werden nun Ethnologen und Soziologen in die Armee "eingebettet". [...] Gegen die Einbindung von Wissenschaftlern im Kampf des Militärs gegen die Taliban regt sich allerdings in der Wissenschafts-Community bereits heftiger Widerstand. Die Gegner warnen davor, dass sich ihre Kollegen für einen schmutzigen Krieg einspannen lassen, der die gesamte Wissenschaft in Misskredit bringen und das Arbeiten für Ethnologen in Krisengebieten unmöglich machen wird. Sie verweisen auf den Missbrauch der Sozialwissenschaften im Anti-Guerilla-Kampf in der Vergangenheit - etwa in Vietnam und Lateinamerika - und bezeichnen jene Ethnologen, die sich vom Pentagon anwerben lassen, schlicht als "Söldner-Ethnologen". [''Bewaffnete Sozialarbeit'', ORF.at ] Ein solches Prinzip der Arbeitsteilung war charakteristisch für die amerikanische Kriegsmaschinerie. Sie setzte "reine" Wissenschaftler und opferwillige Philanthropen am richtigen Platze ein. Die ersteren lieferten die theoretischen Grundlagen für geplante Aktionen, über die sie meist gar nicht unterrichtet wurden. Die letzteren dienten unfreiwillig der Werbung für die amerikanische Politik, dem "Window-dressing". Sie halfen in den Flüchtlingslagern und Krankenhäusern, sie linderten nach Kräften das Elend, das ihre Landsleute im Auftrage des gleichen Arbeitgebers pausenlos verursachten. Es reichte aus, daß die humanitären Helfer den Krieg als eine objektive Gegebenheit anerkannten, für die weder sie persönlich noch ihr Land verantwortlich waren. Erfüllten sie diese passive Voraussetzung, dann konnten sie und mit ihnen Amerika als selbstlose Helfer dargestellt werden, die sich unablässig um die Opfer von so etwas wie einer Naturkatastrophe abmühten. In diese Funktion versuchten die Amerikaner auch die Angehörigen unabhängiger Organisationen und neutraler Nationen hineinzudrängen. Sie taten alles, um die Hilfe ihrer Behörden für diese Organisationen unentbehrlich zu machen. Durch die Zusammenarbeit an der "gemeinsamen Sache" sollte die implizite Anerkennung der objektiven Notwendigkeit des "antikommunistischen" Kampfes unterstellt werden, den die Amerikaner allein führten. Ließ eine Gruppe sich auf offizielle amerikanische Hilfe ein, so wurde sie publizistisch sogleich eingemeindet, zu einem Rädchen der amerikanischen Kriegsmaschinerie umfunktioniert. So war es den Maltesern ergangen und einem großen Teil der übrigen "humanitären Hilfe" der Bundesrepublik und anderer Staaten. [Georg W. Alsheimer, Vietnamesische Lehrjahre, suhrkamp taschenbuch 73, Zweite verbesserte Auflage mit einem Nachbericht von 1972, s. 389]
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Ich wünsche allen einen fröhlichen Sputniktag
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Ich habe es immer gewusst: ÖVP = New-Path

Hier im Bild: Wirtschaftsminister Martin Bartenstein mit der bildlichen Darstellung einer alpenländischen Variante der Pflanze, aus der Substance D gewonnen wird. - [Quelle]
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Das bin nicht ich. Das ist Bruno Kreisky. Ich für meinen Teil bin 27 Jahre alt und ein kurzsichtiger, leseschwacher, besserwisserischer, aufmerksamkeitsdefizitärer, ungeschickter, linkshändiger, unausdauernder, übergewichtiger, un-unaufgeregter, unkonzentrierter und unangenehmer Schwätzer ohne Führerschein (sowie ohne Ehrgeiz, Handy, Ziel im Leben, Job, eigene Wohnung, …), dafür mit unregelmäßigem Bartwuchs, schlechter Verdauung und dem Wunsch, dem Kapitalismus ein Ende zu bereiten (der Sonnenkönig hängt dort oben wegen seines Gesichtsausdrucks und weil er mein erster und bisher bester Kanzler war). Mein Lebensmotto ist ‹wenn schon, denn schon›, was angesichts meiner Defizite im menschlichen, zwischenmenschlichen und übermenschlichen Bereich niemanden wundert, der mich kennt. Ich tue was ich hier tue schon 2191 Tage. Das letzte Mal hat es hier am 17.08.2010 um 01:07 irgendetwas neues gegeben.
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Ich möchte mich an dieser Stelle ganz aufrichtig bei allen echten Science Fiction Autoren entschuldigen. Sie wissen schon wofür …
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