Home : Topics : gross werden
Raymond Chandler (23. Juli 1888 - 26. März 1959)
Der beste Marlowe Als Chandler Hollywood ein für allemal den Rücken kehrt, hat er genug Geld und auch seine Romane verkaufen sich gut. Aber er ist jetzt Anfang 60 und er weiß, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleiben wird, um endlich jenes große Buch zu schreiben, das ihm schon so lange vorschwebt, jenen Roman, der ihn endgültig zum seriösen Schriftsteller werden lässt. Doch die Umstände machen es ihm wahrlich nicht leicht. Cissy ist ständig krank und Chandlers Sorge um sie macht das Arbeiten fast unmöglich. Ich hoffe, ich bringe 1952 wieder ein Buch zustande, ich hoffe es sehr. Aber hol's der Henker, ich komme einfach nicht weiter. Die alte Begeisterung ist nicht da. Ich bin ganz kaputt von der Sorge um meine Frau. Als "Der lange Abschied" 1953 dann allen Widerständen zum Trotz erscheint, stimmen die Rezensenten überein, das beste Werk von Raymond Chandler gelesen zu haben. Obwohl in die Form eines Kriminalromans gegossen, geht es in dem Text um das Wesen der Freundschaft. Eines Abends gabelt Marlowe den schwer betrunkenen Terry Lennox auf und von da an versucht er, diesem Mann zu helfen. Lennox verschwindet und obwohl nichts dafür spricht, heftet sich Marlowe auf seine Spuren. Marlowe klärt Morde auf, findet Lennox zum Schluss sogar, aber seine Enttäuschung stellt alles in den Schatten. Am Ende steht ein einsamer, desillusionierter Detektiv. [„Ein Kriminalroman muss ehrlich sein” , oe1.ORF.at]
Der lange Abschied (The Long Goodbye) wurde 1973 von Robert Altman verfilmt, mit Elliott Gould als Philip Marlowe, und dem jetzigen Gouverneur von Kalifornien in einer kleinen Rolle ohne Text. //Der deutschsprachige Wikipedia-Artikel zu dem Film (Der Tod kennt keine Wiederkehr) ist sehr lesenswert und ausführlicher als der englischsprachige, aber Vorsicht! - Spoiler// Goulds recht kaputter Marlowe ist meilenweit von dem „klassischen” Marlowe Bogarts entfernt, und das Drehbuch weicht in entscheidenden Punkten (vorallem dem zum Schreien großartigen Schluss) von der Vorlage ab. Altman hat in so ziemlich jeder Hinsicht die Regeln des Noir gebrochen, um das Genre in die Gegenwart zu bringen. Ich bin der Meinung, dass ihm das gelungen ist, dass Elliott Gould die ideale Besetzung dafür ist, und dass auch der Schluss einfach passt. Anschauen! 
Abschließend sei noch sein Aufsatz „The Simple Art of Murder” zu empfehlen, den man hier im Volltext lesen kann. //Ein Zitat daraus werde ich an den Anfang meiner Diplomarbeit stellen//
... link
(0 comments)
... comment
Massenbewegungsmittel
Aus dem Frühlingsprogramm des Dietz Verlags geht hervor, dass selbiger Verlag im März die »Resultate des unmittelbaren Produktionsprozesses« herausgeben wird. Die Versuche, Marx’ »Kapital« einem breiteren Publikum verständlich aufzubereiten, reichen von Karl Kautsky (»Karl Marx’ ökonomische Lehren«) bis Michael Heinrich (»Wie das Marxsche Kapital lesen?«). Übersehen wird dabei oft, dass Marx selbst eine durchaus gut lesbare Zusammenfassung seines Werkes hinterlassen hat. die »Resultate des unmittelbaren Produktionsprozesses. (Sechstes Kapitel des Ersten Bandes des Kapitals. Entwurf 1963/64)«. Ursprünglich als letztes Kapitel des Ersten Bandes und zugleich als Überleitung zum Zweiten Band gedacht, ließ Marx in der gedruckten Fassung diesen Text aus. Erst 1933 wurde der Text publiziert, eine heutigen Editionsprinzipien entsprechende Fassung veröffentlichte dietz berlin 1988. Auf dieser Ausgabe, natürlich auf den heutigen Forschungsstand gehoben, basiert vorliegendes Bändchen. Es ermöglicht Lesern, die nicht über die zeitlichen Ressourcen verfügen, sofort mit dem »Kapital« zu beginnen, einen sinnvollen Einstieg. Der größte Vorteil dabei ist: Hier wird nicht die Interpretation durch einen Dritten geboten, hier erklärt der Autor in fasslicher Weise seine Anschauungen selbst. Karl Marx Das Kapital 1.1 Die Zusammenfassung des Ersten Bandes des »Kapitals« verfasst vom Autor, mit einem Vorwort von Rolf Hecker ca. 180 Seiten, Pocketbuch, 9,90 Euro ISBN 978-3-320-02169-6
Ebenfalls herausgegeben wird das »Manifest der Kommunistischen Partei« in der Originalform von 1848 mit einer Dokumentation aller späteren Änderungen, und auch der Rest des Programms sieht sehr interessant aus. Weiters wird übermorgen, 27. Feber 2009 die englische Version von A-Train 8 erscheinen. Eine Gamerseite nannte den unmittelbaren Vorgänger, A-Train HX, »badly designed, poorly presented, overly complicated and utterly tedious« (Die Rezensionen auf amazon.de für die bisher letzte europäische Version von A-Train, A-Train 6 für die PS2, waren noch schlimmer). Ich werde es mir auf jeden Fall kaufen und werde mir dazu wohl eine zeitgemäße Grafikkarte anschaffen müssen. [Ebenfalls am 27. wird Artdink A-Train DS vorstellen, glaube ich jedenfalls]
... link
(0 comments)
... comment
Das habe ich mir letzte Woche gekauft. Mal sehen, ob ich etwas damit anfangen kann

In Wirklichkeit handelt es sich dabei um einen Band mit Kurzgeschichten von Kōbō Abe mit dem Titel Die Erfindung des R 62; gleich die erste Geschichte beginnt mit einem harmlosen Selbstmordversuch, wird zu einer saftigen Breitseite gegen den Kapitalismus und endet blutig und verstörend. Sollte man eigentlich verfilmen. Welches ist dann unter diesen Gegebenheiten die Rolle, die der Mensch zu spielen hat? Ich werde es Ihnen sagen: ein guter Diener der Maschine zu werden. Wie jener Automobilkönig Henry Ford es mit seiner Erfindung 'Fließbandarbeit' so vortrefflich gezeigt hat, liegt eine Aufgabe der heutigen Zeit in der Beantwortung der Frage, wie der zurückgebliebene Mensch rationalisiert und auf Gleichstand mit den Maschinen gebracht werden kann. Die unfähigen Menschen, die dies nicht erkannt haben, tun sich zusammen und bewegen sich Tag für Tag immer mehr auf den Rand der tierischen Degeneration zu, die beispielsweise die Arbeiterbewegung darstellt. Dies muß man wahrlich als Jahrhunderttragödie bezeichnen (vereinzelter Beifall). Die Arbeiter sind das Blut der Maschinen, die Techniker ihre Hormone und wir ihre Herzen und Seelen (Beifall). Einerlei, wie edel die Seelen der Maschinen aber auch sein mögen, wenn ihr Blut von Krankheitserregern befallen ist, ist es nur natürlich, daß die Gesundheit der Maschinen angegriffen wird, und das bedeutet wiederum nichts anderes als die Krise der Zivilisation. Es ist jetzt unsere Pflicht, einen Kreuzzug gegen diese Degeneration ins Leben zu rufen! Nun, um die Grundeinstellung für diesen Kreuzzug auf einen kurzen Nenner zu bringen: Was die Gesundheit der Zivilisation, also die Gesundheit der Maschinen beeinträchtigt, ist die Unterentwicklung des Menschen ... [Kōbō Abe, Die Erfindung des R 62. Erzählungen, aus dem Japanischen von Michael Noetzel, Phantastische Bibliothek 333 = suhrkamp taschenbuch 2559]
[Gefunden habe ich Herrn Abe, weil Arkadi Strugatzki (studierter Anglistik und Japanologe, deshalb manchmal unsinnigerweise als Orientalist bezeichnet) einige seiner Werke übersetzt hat]
... link
(0 comments)
... comment
Arkadi und Boris Strugatzki Der ferne Regenbogen. Eine utopische Erzählung Aus dem Russischen von Aljonna Möckel Phantastische Bibliothek 330 = suhrkamp taschenbuch 2516
... link
(0 comments)
... comment
Jedes meiner Spielzeuge trug mindestens einmal in seinem Leben den Namen einer Figur aus diesem Roman
Gedichte sind etwas Unnatürliches. Kein Mensch spricht in Reimen, außer wenn er vielleicht Schuhwichse anpreist oder ein Geburtstagsgeschenk überbringt. Lassen Sie sich nie in Ihrem Leben mit der Poesie ein, junger Mann! Ch. Dickens An meinem Aldan, den Christobal Chosewitsch Junta auf dem Gewissen hatte, wurde die ganze Nacht gearbeitet. Als ich am nächsten Morgen im Elektronensaal erschien, saßen die Ingenieure unausgeschlafen und böse auf dem Boden und zogen nicht sehr geistreich über Christobal Chosewitsch her. Sie nannten ihn einen Skythen, Holzkopf und Barbaren, den man sträflicherweise an ein kybernetisches Gerät herangelassen hatte. Ihre Verzweiflung war so groß, daß sie eine Zeitlang sogar meinen Ratschlägen uzhörten und sie auch schon beinahe befolgt hätten. Aber da kam gerade ihr Höchstoberster - Sabaoth Baalowitsch I -, und ich wurde sogleich von der Maschine weggeschoben. So räumte ich eben das Feld und überließ es den Spezialisten. Ich setzte mich an meinen Tisch und schaute zu, wie Sabaoth Baalowitsch in das Wesen des Defekts eindringen würde. Er war schon sehr alt, aber noch immer sehnig und kräftig. Er war immer braungebrannt, hatte eine weithin glänzene Glatze und glattrasierte Backen. Er steckte in einem blendend weißen Anzug. Zu diesem Menschen hielten sich alle in großer Hochachtung. Ich war selbst dabei, als er einmal Modest Matwejewitsch wegen irgend etwas einen Vorwurf machte, und der große Modest beugte unterwürfig seinen Kopf, murmelte: "Jawohl ... ist meine Schuld ... wird sicher nicht mehr vorkommen ..." Von Sabaoth Baalowitsch ging eine unerhörte Energie aus. Es wurde festgestellt, daß in seiner Gegenwart die Uhren plötzlich schneller gingen. Und sogar die von einem Magnetfeld gekrümmten Teilchen stellten sich gerade bei seinem Erscheinen, erzählte man sich. Und trotzdem war er eigentlich kein Magier. Er ging nicht durch Wände, transgressierte niemals jemanden, und er schuf auch keine Doubles, obwohl er unwahrscheinlich viel arbeitete. Er war das Haupt der Abteilung für technische Dienste. Bis zur letzten Schraube war er mit der technischen Ausrüstung des Instituts vertraut. Und er zählte zu den Konsulenten der Fabrik für Zaubertechnik. Außerdem befaßte er sich mit den ausgefallensten Dingen, die mit seinem Beruf in keiner Weise im Zusammenhang waren. Die Lebensgeschichte von Sabaoth Baalowitsch habe ich erst unlängst erfahren. Vor urdenklichen Zeiten war er der oberste Magier der ganzen Welt. Christobal Junta und Jean Jiacomo waren die Schüler seiner Schüler. In seinem Namen beschwor man die unreinen Geister. Mit seinem Namen versiegelte man die Flaschengeister. Salomon schrieb ihm begeisterte Briefe und errichtete ihm zu Ehren viele Tempel. Er schien allmächtig zu sein. Und irgendwann in der Mitte des sechzehnten Jahrhunderts wurde er tatsächlich allmächtig. Unter Anwendung der Lösung einer Integral-Differenzialrechnung höchster Ordnung, die von irgendeinem Titan noch vor der letzten Eiszeit aufgestellt worden war, erfand er die Mögllichkeit, beliebige Wunder zu wirken. Jeder Magier hat seine Grenzen - aber Sabaoth Baalowitsch konnte einfach alles. Und er konnte auch nichts. Denn als Grenzbedingung der besagten Gleichung höchster Ordnung galt die Forderung, daß durch das Wunder niemandem ein Schaden zugefügt wurde. Keinem vernunftbegabten Wesen. Weder auf der Erde noch sonst irgendwo im Weltall. Und ein solches Wunder konnte sich niemand, nicht einmal Sabaoth Baalowitsch selber, vorstellen. So ließ er die Magie sein und wurde Abteilungsleiter im technischen Dienst des NITSCHAWO. [Arkadi und Boris Strugatzki, Montag beginnt am Samstag, aus dem Russischen von Hermann Buchner, suhrkamp taschenbuch 2452 = Phantastische Bibliothek 321, 235f]
... link
(0 comments)
... comment
The future is not what it used to be
Nach dem Ende der billigen Energie wird die Zukunft wieder feudalistisch, diesmal aber ethisch korrekt: Der Luxus im Detail: Der Anteil der Reichen, die sich eigene Köche leisten, werde sich auf 77 Prozent verdreifachen. Butler, Kindermädchen, Chauffeure gelten als out, lieber hole man sich persönliche Trainer und Ernährungsberater. Essen erhält generell einen höheren Stellenwert: Viel Wert werde auf ökologische, ethisch korrekte Lebensmittel gelegt. 40 Prozent der Befragten planen gar eine Viehzucht und Landwirtschaft für Eigenbedarf auf ihrem Anwesen, elf Prozent haben das schon in die Tat umgesetzt. [Verena Kainrath, Europas Geldelite strotzt vor Kaufkraft, Der Standard, 1. August 2008]
Bis dahin werden wir uns aber noch regelmäßig anhören müssen, was wir alles an Himmeln und Höllen in Bewegung setzen müssen, damit alles bleibt, wie es ist. Konkret: Irgendsoeine Leuchte schlägt im heutigen Standard (1. August 2008, Seite 12) unter dem Titel "Erdgas mal Wasserstoff" vor, man könnte doch Autos mit Erdgas betreiben und dann Wasserstoff beimischen als plausible Möglichkeit, langsam in eine Wasserstoffwirtschaft einzusteigen. Als erfahrener Konsument von SciFi in allen Formen und Farben kann ich dazu nur sagen: Wo soll die ganze Energie dafür herkommen? Wer soll das bezahlen? Zahlt sich das überhaupt aus? Und: Wozu das alles überhaupt? - Die halbe Energieinfrastruktur auf den Kopf stellen für Gas, von dem niemand weiß, wo es überhaupt herkommen soll, in Vorbereitung auf Wasserstoff, für den man noch einmal alles auf den Kopf stellen müsste, und von dem erst recht unklar ist, wo man den hernehmen soll, und diese ganzen Anstrengungen nur, damit wir weiterhin alle in Autos durch die Gegend fahren? Ist das nicht ein klein wenig irrsinnig? [Gerade lief auf ATV Banlieue 13 (unter dem immer noch peinlichen Titel "Ghettogangz – Die Hölle vor Paris"). Wirklich gut. Sieht man nicht alle Tage. Bester Spruch: Das ist nicht Monaco, das ist Baghdad!] [Interessant: die Moral des Films. Normalerweise endet so ein Film ja mit der Beschwörung der Großartigkeit von Gott, Staat und Vaterland; in Banlieue 13 hingegen wird zum Schluss nur eines beschworen: das Gesetz]
... link
(0 comments)
... comment
Ich habe endlich Brazil gesehen
Und letztens endlich Catch-22 gelesen. Ich hoffe sehr, dass ich auch einmal ein solches Buch schreiben werde, und ich hoffe sehr, dass ich dafür nicht in einem Krieg nicht sterben muss. Jetzt lese ich gerade The Demolished Man von Alfred Bester: Skrupelloser Kapitalist am Rande des finanziellen und psychischen Zusammenbruchs bringt rechtsextremen Telepathen dazu, ihm bei der Ermordung seines Konkurrenten zu helfen ...
... link
(0 comments)
... comment
Verzeichnis der in den letzten Monaten freiwillig erworbenen Bücher
Lenin Chronik- Daten zu Leben und Werk / Zusammengestellt von Gerda und Hermann Weber - Reihe Hanser 152 -- Über 1800 Daten zu Leben und Werk von Lenin - kann man immer brauchenAntonio Carlo, Politische und ökonomische Struktur der UdSSR (1917-1975). Diktatur des Proletariats oder bürokratischer Kollektivismus, aus dem Italienischen von Burkhart Kroeber, Rotbuch 36, Wagenbach -- Die Frage, wer eigentlich in der Sowjetunion wirklich die Macht hatte und wie und warum und so weiter, ist an sich schon sehr wichtig; noch mehr aber im Lichte von Aussagen von G. Ch. Popow, die Chris Harman in der letzten Ausgabe von International Socialismy in seinem sehr interessanten und diskussionswürdigen Artikel Theorising neoliberalism zitiert hat: If we cannot soon denationalise and privatise property, we will be attacked by waves of workers fighting for their own interests. This will break up the forces of perestroika and put its future in question? We must seek new mechanisms and institutions of political power that depend less on populism. - Das wirft natürlich die Frage auf, ob es die allgemeine Ansicht unter den Mächtigen der Sowjetunion war, dass man den Kapitalismus einführen muss, um die Bevölkerung besser unter Kontrolle zu haben, oder ob es nur ein Teil war, der so dachte und sich durchsetzen konnte, oder sich die Durchsetzung des Kapitalismus anderen Faktoren als diesem verdankt, usw ...Sun Yatsen, Reden und Schriften, aus dem Chinesischen von Brigitte Scheibner und Helga Scherner, Reclams Universal-Bibliothek 543 (und zwar Reclam Leipzig - "Printed in German Democratic Republic 1974" in der Reihe "Dokumente zur nationalen Befreiungsbewegung") - Sun Yatsen (1866-1925), den Führer des Befreiungskampes des chinesischen Volkes, nannte Lenin einen revolutionären Demokraten "voll Edelsinn und Heroismus". Seine Weltanschauung sei "wirklich die große Ideologie eines wirklich großen Volkes, das sein jahrhundertealtes Sklaventum nicht nur beklagt, von Freiheit und Gleichheit nicht nur träumt, sondern es auch versteht, gegen die jahrhundertealten Unterdrücker zu kämpfen."Joachim Schickel, Große Unordnung, große Ordnung. Annäherungen an China, Bücherei Oberbaum 1010 - mit Kapiteln wie "Politische Psychiatrie in der UdSSR und in der VR China", "Der Große Sprung mit Öl", "Die Anti-Konfuzius-Kampagne", ...Mario Frank, Walter Ulbricht. Eine deutsche Biografie, Berliner Taschenbuch Verlag 76137 - Auf den ersten 30 Seiten werden detailreich die Ereignisse rund um den 17. Juni 1953 aus der Sicht der DDR-Führung erzählt - Auszüge folgenWerner Adam, Unheilige Kriege im Herzen Asiens. Afghanistan und die Folgen, Holzhausen - Mit einem Vorwort von Benita Ferrero-Waldner - Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten - Der Autor ist dem imperialen Projekt der USA sehr zugetan, fühlt sich aber stellenweise doch verpflichtet, über die eine oder andere Schweinerei zu berichten, die aus ihm unerfindlichen Gründen dort anscheinend in aller Regelmäßigkeit einfach so passierenMao intern. Unveröffentlichte Schriften, Reden und Gespräche Mao Tse-Tungs 1949-1971, herausgegeben von Helmut Martin, aus dem Chinesischen übersetzt von Helmut Martin und Tienchi Martin-Liao, Büchergilde Gutenberg - Auszüge folgenV. I. Lenin, Revolution at the Gates. A Selection of Writings from February to October 1917, edited and with an Introduction and Afterword by Slavoj ?i?ek, Verso - ?i?eks "Nachwort" nimmt mehr als die Hälfte des Buches ein; es trägt den Titel "Lenin's Choice" und scheint eine deutlich erweiterte Version seiner Artikel Repeating Lenin und A Plea for Leninist Intolerance zu seinAmilcar Cabral, Die Revolution der Verdammten. Der Befreiungskampf in Guinea-Bissao, herausgegeben, übersetzt und eingeleitet von Hans U. Stauffer, Rotbuch 113 - Um es kurz zu machen: Die Kolonialkriege in Afrika waren der Grund für den Sturz des Estado Novo //der Wikipedia Eintrag über den portugiesischen Kolonialkrieg ist aus der Perspektive des Regimes geschrieben und von einer dementsprechenden Realitätsverweigerung gezeichnet: In den frühen 1970er-Jahren erreichte Portugal die Grenzen seiner militärischen Leistungsfähigkeit. Zu diesem Zeitpunkt war der Krieg jedoch bereits gewonnen und die militärische Bedrohung durch die Rebellen war sehr gering. bzw Es gelang den Kommunisten, Einfluss auf viele junge Offiziere der portugiesischen Armee zu gewinnen. Viele dieser Offiziere waren von Idealen angetrieben, kannten aber die für die Portugiesen gute militärische und wirtschaftliche Lage in den Kolonien nicht.// - Interessant auch, dass Salazar ein Wirtschaftsprofessor, 1928-1940 Finanzminister und erst ab 1932 Premierminister war.György Konrád und Iván Szelényi, Die Intelligenz auf dem Weg zur Klassenmacht, suhrkamp taschenbuch 726 - Die Autoren kritisieren im Vorwort bisherige Theorien der Intelligenz, die die Intelligenz lediglich als eine gesellschaftliche Schicht sehen, die (ohne eigenen Beitrag) die Interessen derjenigen Klasse artikulieren, an die sie jeweils angeschlossen ist; sie hingegen sind der Meinung, dass sich die Intelligenz sowohl im Realen Sozialismus als auch im staatsmonopolistischen Kapitalismus als auch in den preisregulierenden Marktwirtschaften (auf jeweils verschiedene Arten, aber doch) zu einer echten sozialen Klasse entwickelt hat, und dass dementsprechend ihre diversen Tätigkeiten von ihrem Klassenstandpunkt beeinflusst wird. Das Buch ist eine historische (und explizit marxistische) Analyse dieses Entwicklungsprozesses. - Höchst interessante Sache; mir fällt bei der Gelegenheit ein, dass Pierre Rimbert in seiner kurzen Studie über die ideologische Entwicklung der französischen Zeitung Libération, "Libération de Sartre à Rothschild", berichtet, dass ein beträchtlicher Teil derjenigen Personen, die geholfen haben, die Zeitung von Links auf Liberalkapitalistisch zu drehen, aus der französischen Wirtschaftsplanung kommenChuang-Tzǔ. The Inner Chapters, translated by A. C. Graham, Hackett - alternative Transliteration Zhuāng Zǐ; ein chinesischer Klassiker; hat auch einen Eintrag in der Stanford Encyclopedia of PhilosophyGötz Aly und Susanne Heim, Vordenker der Vernichtung. Auschwitz und die deutschen Pläne für eine neue europäische Ordnung, Fischer Taschenbuch 11268 - Die Ermordung der europäischen Judenheit ist der unter Kriegsbedingungen vorgezogene und am weitestgehend realisierte Teil weit größerer Vernichtungspläne. Unsere Analyse macht deutlich, daß die modernen praxisorientierten Sozialwissenschaften und die Rezeption ihrer Ergebnisse in den Zentren der Macht einen wesentlichen Anteil an den Entscheidungen hatten, die zum systematischen Massenmord führten. Wenn der Zusammenhang zwischen Auschwitz und den damaligen deutschen Zukunftsprojekten für ein modernisiertes und befriedetes Europa ausgeblendet bleibt, erscheinen die deutschen Verbrechen als Rückfall in die Barbarei, als ein Bruch mit der westlichen Zivilisation, nicht als eine ihr innewohnende Möglichkeit. [...] Die Begründungen für die Morde an vielen Millionen Menschen entziehen sich also nicht der Reflexion; die einzelnen Schritte sind vielmehr gedanklich nachvollziehbar und kommunizierbar. Die verschiedenen realisierten und darüber hinaus noch geplanten Massenmorde haben einen gemeinsamen utilitaristischen Nenner. [...] Die historische Konstellation, in der solche mörderischen Pläne realisierbar waren, ist hier und heute nicht gegeben. Vielleicht ist sie einmalig. Das konzeptionelle Denken aber, in dem Massenmord zum "sinnvollen" Mittel struktur- und entwicklungspolitischer Planungen wurde, ist nach wie vor aktuell.Klotz: Der Film geht davon aus, dass es so etwas wie einen Zeitblock gibt, der sich von den 30er-Jahren bis in die Gegenwart erstreckt. Ein Beispiel: Ist das, was in den 30er- und 40er-Jahren passiert ist, tatsächlich in den 50er- oder 60er-Jahren zu Ende gegangen? Natürlich ist die Welt nicht dieselbe geblieben, aber unser Eindruck ist, dass die Gegenwart von der Vergangenheit heimgesucht wird. Der Nationalsozialismus war sozusagen nur ein Schritt innerhalb der Geschichte der Industrialisierung, die seit 200 Jahren andauert. Standard: Sie meinen ein Konzept von Modernität, das vom Nationalsozialismus kommt ? und nun eine andere Gestalt angenommen hat. Klotz: Die Idee war tatsächlich, die Effekte der Shoah in der heutigen Zeit zu zeigen. So wie das Geräusch des Urknallsummens bis heute vernehmbar ist ? als eine Art Archiv. Natürlich ist ein Unternehmen kein Konzentrationslager, aber es gibt ein Denken, das damals erfunden wurde. Perceval: Heute ist es möglich, bestimmte Probleme wie Armut wie ein Unternehmen zu lösen. Arme werden wegrationalisiert wie Angestellte. Die Menschen, die diese Pläne ausführen, kollaborieren mit einem komplexen System. Die Frage ist, ob sie fähig sind, zu erkennen, was sie tun. Das Kino erzählt immer davon, was passieren wird ? wie beim Film noir. [...] Standard: Am Ende gibt es die zentrale Einstellung mit Lou Castel, der über die Verbrechen seines Vaters spricht. Klotz: Die Figur Lou Castels spricht über sich als Kind, und Simon schaut auf ihn, als wäre er sein Vater. Es ist wie bei Pasolinis Frage: In der griechischen Tragödie müssen die Söhne immer die Fehler der Vater korrigieren ? welche Verbrechen haben die Väter begangen? Es ist das Verbrechen, das Entstehen des Faschismus ermöglicht zu haben. Darum geht es: Wie lässt es sich in der Moderne leben, ohne dem Faschismus eine neue Form zu geben? Er ist die wahre Herausforderung. [Erzählarbeit am Zeitblock: ''Der Wert des Menschen/La question humaine'', Der Standard, 15.02.2008] Laurence A. Rickels, Nazi Psychoanalysis. Volume 1 - Only Psychoanalysis Won the War, University of Minnesota Press - eigentlich nur eine Studie über die Psychoanalyse während des Nationalsozialismus, aber eigentlich auch eine Psychoanalyse des Nationalsozialismus, und eigentlich alles andere auch (Volume 2 - Crypto-Fetishism, Volume 3 - Psy Fi)[Irgendwie hängt das meiste davon zusammen - jedenfalls das, das Europa und Amerika im 20. Jahrhundert zum Thema hat. Irgendwas wichtiges ist da. Ich glaube die große Frage dahinter ist, wie Macht eigentlich _wirklich_ funktioniert, wie der Staat _wirklich_ funktioniert - im Allgemeinen und im Speziellen in den wichtigen Systemen des 20. Jahrhunderts - und was sich im Laufe dieses Jahrhunderts an diesem Funktionieren _wirklich_ verändert hat]
... link
(2 comments)
... comment
Hinweise für Leute, die sich mit mir unterhalten wollen
(1) Fragt mich nicht, wie es mir geht //Ich sage es euch sonst nämlich// (2) Fragt mich nicht, ob es in meinem Leben etwas Neues gibt //Antwort: Nichts// (3) Fragt mich nicht über den allgemeinen Zustand meines Lebens //siehe (1) und (2)// (4) Fragt mich nicht, wie es mit meinem Liebesleben steht //siehe (2)// (5) Fragt nicht, ob es da Aussicht auf Besserung gibt //Typische Antwort: "Ich habe ein schlechtes Gefühl bei der Sache, aber mir fehlt die Vernunft, es zu lassen, und der Mut, es trotzdem zu probieren, also werde ich wie immer die Sache einfach auslaufen lassen"// (6) Versucht nicht, mir gute Ratschläge zu geben Das wäre vorerst alles [Nachtrag, mit positiv formulierten Vorschlägen] (7) Fragt mich, was ich zur Zeit für Musik höre //Und lasst euch nicht stören, wenn ich dabei kurzzeitig in Tränen ausbreche// (8) Fragt mich nach dem Buch, das ich gerade lese //Ja! Unbedingt! Für alles weitere siehe (7)// (9) Fragt mich nach den letzten paar Filmen, die ich gesehen habe //siehe (7)// (10) Fragt mich nach meiner Diplomarbeit //überraschenderweise, siehe (7)//
... link
(0 comments)
... comment
Wer sich jemals wieder Star Wars ansehen will: Nicht weiterlesen!
LUCAS. The United States, especially the media, is eating its own tail. The media has a way of leveling everything in its path, which is not good for a society. There's no respect for the office of the Presidency. Not that we need a king, but there's a reason why kings built large palaces, sat on thrones and wore rubies all over. There's a whole social need for that, not to oppress the masses, but to impress the masses and make them proud and allow them to feel good about their culture, their government and their ruler so that they are left feeling that a ruler has the right to rule over them, so that they feel good rather than disgusted about being ruled. In the past, the media basically worked for the state and was there to build the culture. Now, obviously, in some cases it got used in a wrong way and you ended up with the whole balance of power out of whack. But there's probably no better form of government than a good despot. [...] SCHELL. But let's say you have a leader who's only pretty good and does some shady things. Do you think that the media should be more discreet about investigating and looking into what he is doing? Basically, do you think certain things should be off limits in order to maintain the heroism of a leader? LUCAS. Yeah, I do. I think that the media should look at the situation in the larger sense -- at what is necessary for the culture as a whole rather than exposing and tearing everything down all the time. That will not bode well for people's confidence in the institution. After all, a society only works on faith. If you lose that faith, then your society will crumble and it will be hard to get a consensus on anything. SCHELL. But isn't that a slippery slope, one that quickly leads to what we have seen in countries like the Soviet Union and China, where in the name of positive role models it becomes unacceptable to criticize the leaders or the country? LUCAS. That's sort of why I say a benevolent despot is the ideal ruler. He can actually get things done. The idea that power corrupts is very true and it's a big human who can get past that. [Orville Schell, 'I'm a Cynic Who Has Hope for the Human Race', The New York Times, 21. März 1999]
Für George Lucas besteht also die Rolle der Angehörigen des gemeinen Volkes darin, von ihren Herrschern beeindruckt zu sein, sich in Bezug auf ihre Kultur gut zu fühlen, ihre Regierung oder ihren Herrscher gut zu finden, und zu glauben, dass diese ihre Herrschaft zu Recht ausüben, so that they feel good rather than disgusted about being ruled, und die Aufgabe der Medien (und da schließt er sich selbst ein) ist es, dem Volk all das einzuimpfen, sprich: Propagandaorgan der Herrschenden zu sein, und unter allen Umständen zu verhindern, dass die Beherrschten ihr Vertrauen in ihre allmächtigen, allwissenden und allgütigen Herrscher verlieren. Und überhaupt ist es besser, wenn nur Einer das Sagen hat, denn: He can actually get things done. Fast das schlimmste daran ist, dass sein Wunsch, den er in Bezug auf das Verhalten der Medien gegenüber der Macht ausgesprochen hat, schon längst Wirklichkeit geworden, die gute alte Zeit nie vorübergegangen ist: There's no respect for the office of the Presidency. - Das ist genau verkehrt herum. Der Respekt für die Person des Präsidenten mag zwischen Verachtung und Anbetung schwanken, aber das Amt ist heilig, egal wie sehr es das eigentlich nicht ist. Alle Schandtaten, die jemals irgendein Präsident verbrochen haben mag, egal wie schwerwiegend, sind meistens eine Woche danach, spätestens aber beim Antritt seines Nachfolgers vergeben und vergessen. Wenn Bush Nixon wiederholt, gibt es rundherum erstaunte Gesichter: Unerhört! Noch nie dagewesen! - Dass die Presse schon unter Woodrow Wilson freiwillige Selbstzensur geübt hat und unter dem Espionage Act Kriegsgegner eingesperrt wurden (darunter Eugene V. Debs); dass viele der heutigen Schweinereien im Rahmen der Iran-Contra Affäre schon einmal passiert sind, ja dass viele der damals Beteiligten heute auch wieder dabei sind; dass unzählige spätere Erzfeinde der USA früher deren (oft geheime) Verbündete waren; dass Präsident Bush Folter als eines der nützlichsten Werkzeuge im Kampf gegen den Terror (oder was auch immer es ist, das er da tut) sieht und sie auch weiter anwenden möchte [Bush verteidigt ''Waterboarding'']; dass die USA im Irak Sippenhaft praktizieren ... all das und noch einiges mehr bringt nur eine Minderheit um ihr Vertrauen in den Commander in Chief, weil die Medien so verantwortungsbewusst sind, immer aufs Neue ihr tiefes Vertrauen in die Herrschenden auszudrücken, und immer aufs Neue schockiert zu sein, wenn etwas dieses Vertrauen erschüttern sollte, und es immer wieder aufs Neue am nächsten Tag gleich wieder vergessen zu haben. George Lucas hat seinen Wunsch erfüllt bekommen, meinen Glückwunsch! Viel Spaß damit! Er hat ihn sogar so sehr erfüllt bekommen, dass auch nicht-amerikanische Medien bei diesem grauenhaften Treiben fleißig mittun - an dieser Stelle einen herzlichen Gruß an den Standard, die wahrscheinlich schlechteste Qualitätszeitung der Welt! [Und da wundern sich Leute, dass ich einen roten Schädel bekomme und anfange, wüste Flüche auszustoßen, wenn die Sprache auf Star Wars und anderen faschistoiden Kram kommt, der bedauerlicherweise "Science Fiction" genannt wird] [Wem ein Artikel aus einer sozialistischen Tageszeitung wie Neues Deutschland als Beleg nicht ausreicht, hier auf die Schnelle ein paar Zeilen aus dem New Yorker und aus der Washington Post:] It was easier to be nice to the women and children on Tier 1B, but, Harman said, “It was kind of sad that they even had to be there.” The youngest prisoner on the tier was just ten years old—“a little kid,” she said. “He could have fit through the bars, he was so little.” Like a number of the other kids and of the women there, he was being held as a pawn in the military’s effort to capture or break his father. [Philip Gourevitch, Errol Morris, Annals of War: Exposure. The Woman behind the camera at Abu Ghraib, The New Yorker, 24. März 2008] "They said if my father did not come and give up, they will send us to Guantanamo," Mowhoush said, adding that he and his family had been observing Ramadan, but that his father was not home at the time. "That celebration turned into a real tragedy for us. They said if my father does not come, you will never see your family back." Arresting someone to entice relatives to turn themselves in is considered by human rights organizations to be a form of hostage-taking. It is considered illegal in wartime but military investigative documents reveal it has occurred in Iraq. [Josh White, Sentence in Death Of Iraqi Angers Son, The Washington Post, 25. Jänner 2006]
[Epilog: Abed Hamed Mowhoush hat sich gestellt, um die Enthaftung seiner Söhne zu erreichen und wurde zu Tode gefoltert. Mit daran beteiligt war auch eine von der CIA aufgebaute und kontrollierte paramilitärische Truppe:] [Josh White, Documents Tell of Brutal Improvisations by GIs, The Washington Post, 3. August 2005] Dana Priest, Josh White, Before the War, CIA Reportedly Trained a Team of Iraqis to Aid U.S., The Washington Post, 3. August 2005]
... link
(0 comments)
... comment
|

Das bin nicht ich. Das ist Bruno Kreisky. Ich für meinen Teil bin 25 Jahre alt und ein kurzsichtiger, leseschwacher, besserwisserischer, aufmerksamkeitsdefizitärer, ungeschickter, linkshändiger, unausdauernder, übergewichtiger, un-unaufgeregter, unkonzentrierter Schwätzer ohne Führerschein (sowie ohne Ehrgeiz, Handy, Ziel im Leben, Job, eigene Wohnung, ...), dafür mit unregelmäßigem Bartwuchs, schlechter Verdauung und dem Wunsch, dem Kapitalismus ein Ende zu bereiten (der Sonnenkönig hängt dort oben wegen seines Gesichtsausdrucks und weil er mein erster und bisher bester Kanzler war - sollte sich aber ein gutes Photo finden, könnte er unter Umständen von Lenin ersetzt werden). Mein Lebensmotto ist 'wenn schon, denn schon', was angesichts meiner Defizite im menschlichen, zwischenmenschlichen und übermenschlichen Bereich sicher nicht weiter verwundert. Ich tue was ich hier tue schon 2023 Tage. Das letzte Mal hat es hier am 07.03.2010 um 22:27 irgendetwas neues gegeben.
You're not logged in ... login
März 2010 |
Mo |
Di |
Mi |
Do |
Fr |
Sa |
So |
1 |
|
3 |
4 |
5 |
6 |
7 |
8 |
9 |
10 |
11 |
12 |
13 |
14 |
15 |
16 |
17 |
18 |
19 |
20 |
21 |
22 |
23 |
24 |
25 |
26 |
27 |
28 |
29 |
30 |
31 |
|
|
|
|
|
|
|
DejaVu font family
Ich möchte mich an dieser Stelle ganz aufrichtig bei allen echten Science Fiction Autoren entschuldigen. Sie wissen schon wofür ...
|